Update:

Auf Nachfage teilt eine Sprecherin von Ubisoft-Deutschland mit: “Ubisoft stellt Entwickler für verschiedene Positionen ein, darunter auch im Bereich VR. Weitere Angaben zu den Projekten oder Teamgrößen können wir über die Angaben des Jobportals hinaus nicht machen.”

Ursprünglicher Artikel vom 4. September 2019:

Ubisofts neues Virtual-Reality-Team in Düsseldorf soll auf 50 Angestellte wachsen.

Im Juli berichtete die Webseite The Information mit Verweis auf unternehmensnahe Quellen, dass Facebook rund eine Milliarde US-Dollar in neue VR-Spiele investieren will – insbesondere in bekannte Marken. Facebook-Chef Mark Zuckerberg soll persönlich involviert sein.

Konkret war die Rede von Titeln des Spieleherstellers Ubisoft: Das Unternehmen soll bereits exklusive Verträge für VR-Versionen der bekannten und beliebten Videospielmarken “Assassin’s Creed” und “Splinter Cell” unterzeichnet haben. Weder Facebook und Ubisoft kommentierten die Gerüchte.

Ubisoft will VR-Team in Düsseldorf aufbauen

Nun könnten sich die Gerüchte über einen Umweg bewahrheiten: Ubisoft will in Düsseldorf ein neues VR-Team mit bis zu 50 Angestellten aufbauen.

Einige der Stellen sind auf Ubisofts Karrierewebseite ausgeschrieben: Beispielsweise werden ein Senior Game, Level und Progression Designer für ein noch nicht angekündigtes VR-Projekt gesucht.

In Düsseldorf sitzt Ubisoft Blue Byte, das unter anderem für die VR-Arcade-Spiele “Assassin’s Creed Origins: Escape the Lost Pyramid” und “Beyond Medusa’s Gate” verantwortlich zeichnet. Das neue Team soll zusätzlich zum Arcade-Team aufgebaut werden, bestätigt ein Ubisoft-Sprecher.

Triple-A für VR: Nur mit externer Finanzierung

Ubisoft gehört zu den VR-Pionieren unter den großen Spielestudios, entwickelte neben Arcade-Inhalten auch experimentelle Inhalte wie die Brettspiel-Adaption “Werewolves Within” (Test), das Vogelflugspiel “Eagle’s Flight” (Test) und die Star Trek Brückensimulation “Star Trek: Bridge Crew” (Test) für bis zu vier Spieler. Zuletzt erschien der Space-Arcade-Shooter “Space Junkies” (Test).

Allerdings wurden diese Spiele von eher kleinen Teams entwickelt und verdienten nicht viel Geld. Wenn Ubisoft jetzt dennoch in AAA-Größenordnung in die Virtual-Reality-Entwicklung einsteigt und das Risiko eingeht, eine bekannte Marke in VR zu bringen, dann wohl nur mit der Sicherheit eines externen Geldgebers, der durch Bezuschussung in jedem Fall für ein lukratives Projekt sorgt. Neben Sony kommt im Grunde nur Facebook in Frage.

Via: VRFocus

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