Pavlov gilt als das Counter-Strike der virtuellen Realität. Ein neues Update macht das VR-Spiel jetzt auch für Fans von Medal of Honor und Call of Duty interessant.

Pavlov ist einer der ältesten und erfolgreichsten Multiplayer-Shooter für VR: Der Titel hat an guten Tagen über tausend Spieler online, bietet eigene Server, viele Spielmodi, Bots, Matchmaking und Voice-Chat. Das ist für VR-Verhältnisse ein umfangreiches und erfolgreiches Angebot.

Dank Steam Workshop können Counter-Strike Fans ihre Lieblingsmaps in VR bespielen oder eine Runde TTT erleben. Die abgespeckte Variante Pavlov Shack gibt es als Free-to-Play-Version für Oculus Quest (Test) und Quest 2 (Test) über Sidequest (Guide).

Die Entwickler von Pavlov haben jetzt das große Update 24 für die PC-Version von Pavlov veröffentlicht. Es bringt zahlreiche Verbesserungen, neue Karten, neue Spielmodi und massig WW2-Inhalte.

M1 Garand und VR-Panzer für Pavlov

Das Update bietet eine Menge Inhalte für den Schauplatz zweiter Weltkrieg: Die neue Karte Stalingrad, die die bisher größte Karte der Entwickler ist, und bis zu 30 Spieler unterstützt. Neue Fraktionen (Amerikaner, Briten, Sowjets und Deutsche) samt authentischem Waffenarsenal von der Pistole bis zum Raketenwerfer. Das erste Mal gibt es außerdem Fahrzeuge, aktuell sind Panzer verfügbar.

Die können auf der neuen Stalingrad-Karte gegeneinander antreten und werden von jeweils drei Spielern gesteuert. Die Panzer kommen mit modellierten Innenansichten. Das Update bietet außerdem einen Schießstand, in dem alle neuen Waffen ausprobiert werden können.

Bei einem kurzen Test werde ich sofort an die alten Call of Duty Titel erinnert: Das Gameplay mit den neuen Fraktionen ist gewohnt schnell und actionlastig. Die Waffen sind vielfältig, klingen authentisch und lassen sich gut bedienen. Allerdings ist die Stalingrad-Karte noch nicht vollständig, an vielen Stellen gibt es noch unfertige Texturen und es fehlen Details.

Medal of Honor hat ein Problem

Pavlov bietet die goldene Mitte zwischen Arcade-lastigen VR-Interaktionen, wie sie etwa im neuen Medal of Honor: Above and Beyond (Test) zu finden sind, und dem Realismus eines “Hot Dogs Horseshoes & Hand Grenades”.

Mit dem neuen Update könnte Pavlov dem Multiplayer von Medal of Honor (Test) langfristig viele Spieler abgraben: Pavlov ist viel günstiger, hat die besseren Mechaniken, mehr Waffen und nun auch Fahrzeuge.

Medal of Honor bietet zwar die besseren und mehr Karten – doch dank des Workshop-Supports von Pavlov wird dieser Vorsprung schnell dahinschmelzen. Bereits jetzt gibt es dort 13 Karten, die das WW2-Update unterstützen. Weitere werden folgen, darunter die klassischen Karten der alten Call of Duty und Medal of Honor Titel (Hintergrund), von denen es bereits einige schon vor Jahren in den Workshop geschafft haben.

In diesem Jahr sollen außerdem weitere Updates folgen, die weitere Inhalte für das moderne Pavlov bringen, darunter neue Karten, mehr Waffen und einen stärkeren Fokus auf fraktionsbasierte Spielmodi. Bis zum Montag gibt es 40 Prozent Rabatt auf den Kaufpreis bei Steam.

Unterstützte GerätePlattformPreis
Valve Index, HTC Vive (Pro, Cosmos), Oculus Rift (S), Windows MRSteam20,99 Euro

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