Diese Woche rollt Update 15.0 für Oculus Quest aus. Was bringt es?

Die größte Neuerung ist das Mitte März angekündigte neue Universalmenü und die Multi-Fenster-Unterstützung. Die Verbesserungen zielen auf Benutzerfreundlichkeit und nähern das Quest-Interface dem der Oculus Rift (S) an.

Nutzer können das Universalmenü jetzt aufrufen, ohne aus der aktiven Virtual-Reality-App zu fliegen – vorausgesetzt, dass Entwickler diese Funktion implementiert haben. Wichtige System-Apps wie der Oculus Store, der Oculus Browser und Oculus TV finden sich zwecks Übersichtlichkeit neu an einer zentralen Stelle. Außerdem hat man nun direkteren Zugriff auf Einstellungen wie Lautstärke und Helligkeit.

Die Multi-Fenster-Unterstützung gilt zunächst nur für den Oculus Browser und erlaubt zum ersten Mal Multitasking. Die Browserfenster kann man mittels einer Kontrollbox beliebig öffnen, schließen und neu arrangieren. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch andere 2D-Apps Unterstützung  für mehrere Fenster gleichzeitig erhalten.

Nutzer können nach dem Update jederzeit den Passthrough-Modus an- und ausschalten, indem sie zwei Mal sanft an die Seite des Gehäuses klopfen.

Alle drei Funktionen sind noch in der Testphase und müssen in den Experimente-Einstellungen aktiviert werden.

Oculus Link-Diagnosetool

Nutzer von Oculus Link (alle Infos) können nach dem Update ihre Kabelverbindung testen. Das neue Tool gibt Feedback, ob das benutzte USB-Kabel kompatibel ist und zeigt die verfügbare Datenbandbreite und den Verbindungstyp an.

Auf die Testfunktion kann man im Oculus-Programm zugreifen, indem man in den Geräte-Einstellungen auf Oculus Quest und Touch klickt. Die VR-Brille muss dafür via Oculus Link an den PC angeschlossen sein. Sowohl das Quest-Betriebssystem als auch das Oculus-Programm müssen auf Version 15.0 aktualisiert sein, letzteres Update rollt parallel aus.

Das Quest-Update bringt Link-Nutzern außerdem eine Reihe von Fehlerbereinigungen sowie Verbesserungen in Sachen Stabilität und Verlässlichkeit.

Weitere nennenswerte Verbesserungen sind:

  • Eine geringe Prozentzahl Nutzer erhält nach dem Update die Möglichkeit, Text mittels der eigenen Stimme statt per Tastatur einzugeben.
  • Benachrichtigungen haben ein neues Aussehen und sind nicht mehr an die Blickrichtung des Nutzers gebunden.
  • Die Guardian-Einrichtung bietet neue Video-Anleitungen.

Die vollständige Liste der Verbesserungen kann man im Oculus-Forum nachlesen.

Titelbild und Quelle: Facebook

Letzte Aktualisierung am 7.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Das brachten frühere Quest-Updates:

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