Oculus Quest & Rift S: Facebook rollt neue Software aus

Oculus Quest & Rift S: Facebook rollt neue Software aus

Facebooks neue Oculus-Software soll das VR-Erlebnis mit Rift S verbessern. Quest-Highlights spart sich Facebook wohl für den Herbst auf.

Version 20.0 der Oculus-Software rollt derzeit für Oculus Quest (Test) und Rift S (Test) aus: Letztgenannte PC-VR-Brille soll von einer „verbesserten Rendering-Stabilität“ profitieren in Form eines stabileren Headtrackings.

VR-Videoaufnahmen sind laut Oculus durch eine Bildstabilisierungsfunktion ebenfalls verbessert. Sie soll ungewollte Ruckler am Monitor glätten, die durch das sensible Headtracking der VR-Brille entstehen. Wer Oculus Link (Infos) nicht nutzt, kann die entsprechende Aufforderung dazu in der Oculus Software jetzt verbergen.

Warten auf die neue Oculus Quest

Wenig spektakulär fällt das 20.0-Update für Oculus Quest aus: In Partys können jetzt einzelne Nutzer stummgeschaltet werden statt der gesamten Gruppe. Außerdem wurde ein Audio-Fehler behoben.

Das dürre Update ist in Vorausschau auf den kommenden Monat keine Überraschung: Mitte September soll wohl im Rahmen der XR-Entwicklerkonferenz Oculus Connect Facebooks neueste Quest-Brille vorgestellt werden, die wahrscheinlich – ähnlich dem Rift-S-Upgrade – ein verbessertes Modell der aktuellen Quest-Brille sein wird, aber noch keine vollwertige Nachfolgerin.

Gut möglich, dass Facebook einen Schwung neuer Software-Funktionen zusammen mit dem neuen Quest-Modell vorstellt. Nötig wäre das, denn bislang kann die Quest-Brille in vielen Bereichen ihr Potenzial nur andeuten. Gerade die AR-Durchsicht lässt noch zu Wünschen übrig.

Schon vor der Enthüllung der neuen Quest gab Facebook bekannt, dass neue Oculus-Nutzer ab Herbst nur mehr mit einem Facebook-Account Zugang ins Oculus-Ökosystem haben werden. Bestehende Oculus-Nutzer haben bis Ende 2022 Zeit für die Umstellung, dann gilt auch für sie Facebook-Pflicht.

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