Für Samsung Gear VR und Oculus Go gibt es eine Reihe plattformexklusiver VR-Spieleperlen. Den folgenden fünf Titel stände eine Quest-Version gut.

Augmented Empire

Augmented Empire spielt in einer nicht allzu fernen dystopischen Zukunft, in der die Menschheit auf einer künstlich aufgeschütteten Insel lebt. Der alles kontrollierenden reichen Minderheit geht es prächtig, während der Rest der Bevölkerung in Elendsvierteln vor sich hin vegetiert.

In dem erzählerisch starken Titel trommelt man ein Team von Spezialisten zusammen und ficht rundenbasierte Kämpfe aus, um der Gesellschaft ihr Gleichgewicht zurückzugeben.

In meinem Test schrieb ich, dass Augmented Empire in Sachen Geschichte, Präsentation, Spielmechanik und Umfang zum Besten gehört, was mobile Virtual Reality zu bieten hat. Für Oculus Quest könnten die Entwickler den Titel grafisch aufpolieren und Raumerfassung integrieren, sodass man sich in den hübsch gestalteten Dioramen umsehen kann.

Augmented Empire ist für zehn Euro im Oculus Store erhältlich.

Covert

Covert ist einer der wenigen asymmetrischen VR-Titel und trumpft mit einer witzigen Spielidee auf: Der Spieler mit VR-Brille übernimmt die Rolle eines Einbrechers, während der zweite Spieler ihn als Hacker von seinem Smartphone aus unterstützt. Nur durch perfekte Zusammenarbeit und Kommunikation kann der Coup gelingen.

In meinem Test schrieb ich, dass Covert “zu gut für Oculus Go” sei. Das liegt insbesondere am recht simplen Dreh- und Zeigecontroller der VR-Brille: Mit Oculus Touch könnte man dank des Analogsticks so präzise wie ein Meisterdieb  schleichen und auf natürliche Weise mit Objekten interagieren. Mit dem Raumtracking der Oculus Quest wäre es zudem möglich, um Ecken zu schauen, um etwa Wachen auszumachen.

Covert ist für zehn Euro im Oculus Store erhältlich.

Eclipse: Rand des Lichts

Für dieses mit Preisen überhäufte VR-Spiel gilt das Gleiche wie für Covert: Sein volles Potenzial erreicht es erst mit Oculus Touch und räumlicher Bewegungserfassung.

In Eclipse: Edge of Light stürzt man auf einem fremden Planeten ab und erkundet die Überreste einer untergegangenen außerirdischen Zivilisation. Mit einem kugelförmigen Artefakt löst man Rätsel, in dem man mit der Umwelt interagiert und Objekte manipuliert. Meinen Test könnt ihr hier nachlesen.

Eclipse: Edge of Light ist für zehn Euro im Oculus Store erhältlich.

Narrows

Narrows ist einer der wenigen waschechten VR-Piratentitel. Entwickelt wurde es von Resolution Games, das sich mit Erfolg auf zugängliche und grafisch einfache VR-Spiele im Smartphone-Stil spezialisiert hat.

Als gestrandeter Piratenkapitän arbeitet man sich Schritt für Schritt in der Freibeuterhierarchie hoch und schaltet neue, mächtigere Schiffe frei. Das Spiel erfordert einerseits Ressourcenmanagement, andererseits schnelle Reaktionsfähigkeit in Gefechten mit anderen Schiffen.

Die Kombination aus Erkundung, actionreichen Kämpfen und dem Sammeln von Beute und Erfahrung funktioniert hervorragend und würde auch Quest-Spieler viel Freude bereiten. Meinen Test könnt ihr hier nachlesen.

Narrows ist im Oculus Store für Oculus Go und Samsung Gear VR erhältlich und kostet neun Euro.

Pet Lab

In Pet Lab werdet ihr zum Eigentümer eines Kreaturenladens, in dem ihr fantastische Wesen heranzüchten müsst. Die an Harry Potter erinnernde Atmosphäre und die putzigen Monster tragen zu einem zauberhaft-vergnüglichen Spielerlebnis mit Suchtfaktor bei.

Mit Oculus Quest würde das Spiel viel an Charme gewinnen. So könnte man die Monster endlich aus der Nähe ansehen und sie mit seinen eigenen Händen streicheln. Mein Test steht hier.

Pet Lab ist kostenlos im Oculus Store erhältlich. Fortgeschrittene Spieler können im Spiel eine Monsterzuchtgildenlizenz für neun Euro erwerben.

Titelbild: Oculus

Letzte Aktualisierung am 22.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Mehr erfahren über Oculus Quest und Go:


MIXEDCAST #160: Ubsioft-VR, Kuro AR-Brille und Deepfake-App Zao | Alle Folgen


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