Dank Oculus Go komme ich zum ersten Mal mit mobilen VR-Spielen in Berührung. Das im letzten Jahr erschienene Taktik-Rollenspiel Augmented Empire hat es mir besonders angetan. Es gehört ohne Zweifel zu den besten Titeln für Samsung Gear VR und Oculus Go.

Wir schreiben das Jahr 2058. Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr: Was von der Menschheit übriggeblieben ist, lebt in New Savannah, einer künstlich aufgeschütteten Insel, die an ein dystopisch verfremdetes Manhattan der Zukunft erinnert.

Die Gesellschaft ist streng hierarchisch organisiert: Der soziale Rang der Bürger wird von einem Computersystem auf einer Skala von Eins bis Zehn definiert. Die unteren Schichten leben nahe dem Meeresspiegel in Slums, während die oberen Schichten in den luftigen Höhen einer schmucken Wolkenkratzerstadt residieren. Der gesellschaftliche Aufstieg ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Dem Spieler wird all das erst nach und nach vermittelt: durch Dialoge und die Umgebung, die mehr über die in sich geschlossene Spielwelt verraten. Die hat eine eigene Geschichte, ebenso wie die zahlreichen, schillernden Figuren, die man auf seinen Abenteuern in New Savannah kennenlernt.

Nicht nur erzählerisch, auch grafisch strotzt Augmented Empire vor Liebe zum Detail: Die Architektur der Stadt ist im Art-déco-Stil gehalten und gleichzeitig von Cyberpunk-Ästhetik durchsetzt, sodass sie altertümlich und futuristisch zugleich wirkt. Bioshock lässt grüßen.

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