Mit Jason Rubin verliert Oculus ein weiteres bekanntes Gesicht – zumindest teilweise. Rubin wechselt direkt unter das Facebook-Banner und erweitert den eigenen Verantwortungsbereich.

Seit November 2018 ist der bekannte Spieleentwickler und -manager Jason Rubin (u.a. Crash Bandicoot, Jak and Daxter) nicht mehr unmittelbar für Facebooks VR-Marke Oculus unterwegs.

Er übernimmt im Mutterkonzern zukünftig in leitender Rolle die Entwicklung von VR- und AR-Partnerschaften und -Inhalten, der Videochat-Plattform Portal sowie weiterer Technologien, die konzernweit in Arbeit sind.

Rubin verantwortete seit Juni 2014 in wechselnder Position hauptsächlich die Spieleentwicklung bei Oculus. Er trat neben dem entlassenen Oculus-Rift-Erfinder Palmer Luckey sowie dem Mitgründer Brendan Iribe, der Facebook im Oktober verließ, häufig als Sprecher und Gesicht von Oculus auf.

Klingt komisch, ist aber logisch: Oculus-Manager Jason Rubin räumt ein, dass er womöglich arbeitslos wird, wenn er seinen Job gut macht.

Oculus-Manager Jason Rubin trat häufig als Oculus-Sprecher auf, so auch bei der Connect Entwicklerkonferenz 2017. 2018 fehlte Rubin aus privaten Gründen. Bild: Screenshot

Oculus Kernteam bröckelt auseinander

Rubins Jobwechsel lässt das 2014 zugekaufte Oculus noch tiefer in Facebooks Konzernstruktur übergehen. Sein Wechsel fand im Zuge der dritten Oculus-Umstrukturierung weg von einem Produkt- hin zu einem Technologiefokus Anfang November statt.

Ende 2016 teilte Facebook Oculus in zwei Abteilungen für Mobile- und PC-VR auf und löste die Position des damaligen Geschäftsführers Iribe auf.

Im Mai 2018 wurde Oculus’ Forschungsabteilung in Facebook Reality Labs umgewandelt und mit weiteren Abteilungen zusammengelegt. Der frühere Oculus-Forschungschef Michael Abrash leitet das Labor, das im Dezember zusätzlich die Moonshot-Projekte des früheren Facebook Innovationslabors Building 8 übernahm.

Als bekannte Gesichter bleiben Oculus noch Mitgründer und PC-VR-Chef Nate Mitchell sowie Technikchef John Carmack.

Via: Road to VR

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