Oculus hat sich auf Jahre hin das Recht gesichert, NBA-Spiele in die Oculus Quest zu streamen.

Oculus wird offizieller Marketing- und VR-Partner der NBA, der Damen-NBA WNBA und der NBA G-League, die Nachwuchs- und Ersatzspieler unterstützt.

Der Mehrjahresvertrag fällt mit dem Beginn der NBA Playoffs zusammen.

Der Deal sieht vor, dass Oculus mit einer beweglichen Kamera direkt vom Spielfeldrand in die Event-App Oculus Venues streamt. Die Social-VR-App wurde erst kürzlich von Grund auf überarbeitet und ist für Oculus Go und Quest erhältlich. Rift-Nutzer bleiben außen vor.

Gestreamt werden zunächst Spiele des NBA League Pass. Der aktuelle VR-Spielplan steht im Internet.

“Zusammen mit Oculus kreieren wir neue Erfahrungen für unsere Fans und bringen sie der Action durch Oculus-Geräte näher”, sagt ein NBA-Sprecher anlässlich des Deals.

Oculus investiert in Social-VR-Streaming

Bisheriger VR-Partner der NBA war NextVR. Das Unternehmen spezialisierte sich aufs immersive Streaming und übertrug seit 2014 sportliche und andere Ereignisse in VR-Brillen (Vergleich).

Wegen mangelnder Umsätze kam NextVR Anfang 2019 ins Straucheln. Nach einer gescheiterten Finanzierungsrunde und einer Entlassungswelle wurde das Unternehmen schließlich von Apple übernommen. Der Dienst wurde eingestellt und die NextVR-App verschwand von VR-Plattformen.

Die VR-Streaming-Lizenz der NBA ging daraufhin an Yahoo Sports und RYOT über und war bis August 2020 gültig. Nun wurde sie für absehbare Zeit von Oculus übernommen, das mit Oculus Venues und Facebook Horizon Social-VR zum Durchbruch verhelfen will.

Titelbild: NBA / Oculus

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