Cloud-Streaming könnte langfristig eine Lösung für dieses Problem bieten und aufwendige Virtual Reality, wie man sie vom PC oder Playstation VR 2 kennt, in die VR-Brille zaubern.
___STEADY_PAYWALL___
Vor kurzem gab es neue Hinweise auf frühe Cloud-Streaming Tests seitens Meta. Ein britischer Quest-Nutzer erhielt wohl aus Versehen Zugriff auf den intern getesteten Streaming-Dienst, der auf den Namen Avalanche hört und konnte für kurze Zeit das PC-VR-Spiel Asgard’s Wrath aus der Cloud heraus spielen.
Der VR-Analyst und Leaker Brad Lynch erkundigte sich daraufhin bei seinen Meta-Quellen und diese bestätigten, dass Meta aktiv an der Avalanche-Cloud arbeitet und intern gelegentlich Demos von PC-VR-Spielen wie Half-Life: Alyx vorführt. Dem Unternehmen sei es ernst mit dem Cloud-Gaming, so die Quellen.
Meta und Verizon loten die Möglichkeiten von 5G aus
Vor einem etwaigen Launch des Cloud-Streaming wolle Meta zuerst in eine Verbesserung der Infrastruktur investieren, heißt es weiter in Lynchs Patreon-Beitrag.
Die Partnerschaft sieht eine Verbindung von Verizons 5G-Netzwerk und Edge Computing mit Metas Technologien vor, mit dem Zweck, die Netzbedarfe des Metaverse zu klären.
Das Ziel sei, herauszufinden, wie Verizons Infrastruktur „intensives XR-Cloud-Rendering und -Streaming mit geringer Latenz“ liefern kann. Die getesteten Anwendungen reichen von XR-Kollaboration bis hin zu „Metaverse-Erfahrungen für Verbraucher“.
Avalanche: Nicht vor 2025?
Mit Shadow und Plutosphere gibt es bereits erste Cloud-Streaming-Dienste für Quest 2. Die Qualität der Erfahrung hängt vom eigenen Netzwerk ab und der Entfernung zu den Serverzentren ab. 5G-Netzwerke könnte hochwertiges Cloud-Streaming für mehr Menschen zugänglich machen, sofern eine ausreichende Abdeckung gewährleistet ist.
Es ergibt Sinn, dass Meta die Technologie zuerst mit einem Netzanbieter testet und softwareseitige Optimierungen auslotet. Die Zusammenarbeit könnte die Grundlage für XR-Cloud-Streaming mit Quest 2 und anderen Meta-Headsets legen.
Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.