Meta Quest 3: Erster Hinweis auf Display und Auflösung

Meta Quest 3: Erster Hinweis auf Display und Auflösung

In der Firmware der VR-Brille Meta Quest 2 sind interessante Details zum möglichen Bildschirm des Nachfolgers aufgetaucht.

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Hardware-Analyst Brad Lynch hat auf seinem Blog eine Vielzahl neuer Leaks zu Metas künftigen VR-Brillen veröffentlicht. Das 2022 erscheinende Premium-Modell „Project Cambria“ (alias „Quest Pro“) bietet demnach drei Tracking-Kameras pro Controller und könnte rund fünf Mal so teuer werden wie Meta Quest 2.

Deutlich interessanter für Endkunden dürfte die günstigere, noch unangekündigte Meta Quest 3 werden. Das intern „Project Stinson“ genannte VR-Headset wird laut Berichten die Quest 2 ablösen, und zwar zum Weihnachtsgeschäft 2023. Ein früher Ausblick auf ihre technischen Daten könnte jetzt in der Firmware der Quest 2 aufgetaucht sein.

Leaks zur Auflösung der Meta Quest 3

Die Auflösung des Quest-3-Displays beträgt demnach 4.128 mal 2.208 Pixel (das entspricht knapp 30 Prozent mehr Bildpunkten als bei Quest 2). Diese Werte fanden sich im Code der neuen PTC-Firmware 43.0 für die Hardware „Eureka865“. Dabei soll es sich um den Codenamen des Quest-3-Prototyps handeln.

Offenbar kommt aus Kostengründen erneut ein einzelnes Display statt zwei Exemplaren zum Einsatz. Für Enthusiasten klingt das nach einer schlechten Nachricht, da ein einzelner Bildschirm mit technischen Kompromissen einhergeht: Nutzer:innen, die die maximale IPD-Einstellung der VR-Brille verwenden, müssen mit einem engeren Sichtfeld leben. Außerdem kommt nicht die volle Bildschirmauflösung zur Geltung, egal bei welcher Einstellung.

Kleine Sprünge bei der Auflösung

Lynchs Dataminer-Netzwerk fand schon im Oktober 2021 Hinweise auf die Auflösung des Cambria-Headsets. Gut möglich, dass ihnen bei Meta Quest 3 ein ähnlicher Coup gelingt.

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Bemerkenswert ist, dass Meta offenbar keine gewaltigen Sprünge in puncto Auflösung plant, wie ein Vergleich zeigt:

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  • Meta Quest 2: 1.920 mal 1.832 Bildpunkte pro Auge (Einzel-Display), in Wirklichkeit weniger
  • Project Cambria / Meta Quest Pro: 2.160 mal 2.160 Bildpunkte pro Auge (zwei Displays), laut Ming-Chi Kuo
  • Meta Quest 3: 2.064 mal 2.208 Bildpunkte pro Auge (Einzel-Display), laut Firmware-Fund

In der Praxis dürften diese feinen Unterschiede ohnehin nicht zu merken sein, zumindest im autarken Betrieb. Die meisten nativen Quest-Apps nutzen ohnehin nicht die volle Auflösung aus. Nur im PC-VR-Betrieb wird man von der vollen Pixelzahl profitieren können.

Nachfolgend ein Screenshot der Code-Zeilen, in denen Lynch und Co. die potenzielle Auflösung der Meta Quest 3 ausmachten:

Einige Zeilen im Firmware-Code sollen schon jetzt auf die Display-Auflösung der Meta Quest 3 hinweisen.

Eine Zeile im aktuellen Firmware-Code deuten auf die Display-Auflösung der Meta Quest 3 hin. | Bild: Sadlyinreality.com

Quellen: Sadlyinreality.com