HTCs exklusive VR-Erfahrung zu “Game of Thrones” soll das Viveport-Abo attraktiver machen. Leider gibt’s die App vorerst nicht in Deutschland.

In “Beyond the Wall” geht’s in den “echten Norden” und hinter die große Mauer: In der Rolle eines Soldaten darf man das aus der Game-of-Thrones-Serie bekannte Gefecht gegen Eiszombies nacherleben und die sieben Königreiche gegen das ultimative Böse verteidigen.

Der Spieler muss unter anderem seine Fähigkeiten als Schwertkämpfer nachweisen und sich mit flammendem Stahl gegen zombifizierte Menschen und Tiere wehren. Umgesetzt wurde die VR-Erfahrung vom TV-Sender HBO, der auch die Serie produziert, gemeinsam mit dem Entwicklerstudio Framestore.

Ursprünglich wurde die App für den US-Telekommunikationskonzern AT&T gebaut, der während einer Werbeaktion im April und Mai mit der VR-Erfahrung mehr Menschen in die eigenen Läden ziehen wollte. Magic Leap bot in diesem Zuge eine AR-Erfahrung für Game of Thrones an.

Tot und mieses Wetter: Ich wäre auch schlecht gelaunt. Bild: HBO

Erst gestorben und dann in mieses Wetter wiederbelebt: Ich wäre auch schlecht gelaunt. Bild: HBO

Nicht in Deutschland erhältlich

Beyond the Wall gibt’s exklusiv nur im Viveport-Abo “Infinity”. Das Netflix-ähnliche Angebot für VR-Apps kostet rund 15 Euro im Monat oder 114 Euro im Jahr und bietet neben GoT-VR Zugriff auf rund 600 weitere Apps. HTC weist auf eine 14-tägige Testphase hin, im Juni bekommen Valve-Index- und Rift-S-Käufer außerdem die ersten beiden Monate kostenlos.

Und für deutsche VR-Brillenbesitzer gibt’s Game of Thrones VR leider gar nicht: Die App erscheint nur in den USA, UK und einigen weiteren Ländern. HTCs deutscher PR-Agentur liegen keine Informationen zu einem möglichen Deutschlandstart vor.

Jetzt doch exklusive Inhalte?

Etwas überraschend ist, dass HTC plötzlich doch exklusive Inhalte bei Viveport anbietet. Denn in der Vergangenheit kritisierte HTC Facebooks VR-Abteilung Oculus wiederholt und deutlich zu den zahlreichen Exklusiv-Deals im Oculus Store.

“Wir wollen Inhalte nicht als Waffe gebrauchen und andere Leute davon ausschließen, Inhalte zu nutzen, die wir geschaffen oder veröffentlicht haben”, sagte zum Beispiel der Leiter der Vive Studios Joel Breton. Er hat mittlerweile einen neuen Job angenommen.

Quelle: HTC; Bilder: HBO

Weiterlesen über Vive:


MIXEDCAST #169: Deepfake-Hollywood und VR-Hoffnung Oberhausen | Alle Folgen


Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.