HTC erweitert die Kundschaft für Viveport mit Windows-VR-Nutzern.

Auf der GDC 2019 kündigt HTC-Manager Rikard Steiber an, dass HTCs VR-Vertriebsplattform Viveport zukünftig Windows-VR-Brillen unterstützen wird. Das genaue Datum sowie der Umfang der Unterstützung sind noch nicht bekannt. Wahrscheinlich laufen Apps und Spiele, die mit Valves OpenVR-Schnittstelle programmiert wurden.

Die WMR-Unterstützung ist für HTC ein sinnvoller Schritt, um die Zielgruppe für Viveport zu erweitern. Windows-VR-Nutzer bekommen Zugriff auf eine gute Steam-Alternative, die mit einem attraktiven Abo-Modell (siehe unten) lockt.

Der Wachstumsschub für Viveport dürfte dennoch nur moderat ausfallen, bei Steam haben die Windows-VR-Brillen einen Marktanteil von nur knapp zehn Prozent. Oculus Rift und Vive sind deutlich führend.

Viveport: Alleinstellungsmerkmal ist das Netflix-Modell

Im Unterschied zu anderen VR-Vertriebsplattformen bietet Viveport ab dem 2. April ein vollwertiges Abo-Modell im Netflix-Stil: Für 15 Euro im Monat oder 114 Euro im Jahr können Abonnenten 600 VR-Apps und -Spiele unbegrenzt spielen. Neben HTC Vive und Vive Pro und zukünftig Windows-VR läuft Viveport auch mit Oculus Rift.

Anfang des Jahres kündigte HTC außerdem eine neue VR-Benutzerführung an: Das sogenannte “Vive Reality System” bietet ähnlich Oculus Home ein Avatarsystem und ein virtuelles Zuhause. Nutzer sollen sich fühlen, als würden sie zwischen Welten statt zwischen Apps wechseln. Wann die Software erscheint und ob sie mit Nicht-Vive-Brillen kompatibel sein wird, ist nicht bekannt.

Quelle: Road to VR, Twitter; Titelbild: Adam, Twitter 

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