Guckst du, Entwickler.

Im Rahmen der GDC 2019 stellen die schwedischen Eye-Tracking-Spezialisten von Tobii ihr neues Softwarepaket für Entwickler vor: Es heißt “Tobii XR” und beinhaltet Werkzeuge sowie Anleitungen für den Einsatz von Eye-Tracking in VR- und AR-Brillen.

Funktionen sind unter anderem ein maschinelles Lernverfahren, mit dem Entwickler Fokuspunkte auf Objekten identifizieren und mit diesen verknüpfen können, eine gezielte Augensteuerung für virtuelle Objekte, Umgebungen und Menüs sowie Avatare, die die Augenbewegungen des VR-Brillenträgers nachahmen.

Die Entwickler-Software wurde laut Tobii für den zukünftigen Programmierstandard OpenXR entworfen und für die Software aktueller Eye-Tracking-Brillen. Besonders viele gibt’s davon allerdings nicht: Mit Vive Pro Eye steht nur ein Modell unmittelbar in den Startlöchern. Gedacht ist die HTC-Brille für Geschäftskunden.

Die StarVR-Brille mit Eye-Tracking liegt derzeit auf Eis, ein Eye-Tracking-Modul für Pimax-Brillen ist zwar angekündigt, aber wann es erscheint und wie gut es funktioniert, ist nicht bekannt.

Außerdem hat Qualcomm einen VR-Prototyp mit Eye-Tracking im Portfolio. Auch hier ist nicht bekannt, ob und wann eine passende Brille auf den Markt kommt. Überraschung: Fove ist noch am Markt, auch wenn das letzte Software-Update aus dem August 2018 ist.

Etwas weiter sind im Vergleich Augmented-Reality-Brillen: Sowohl Magic Leap One als auch Hololens 2 können Augenbewegungen lesen.

Tobiis neue Software gibt’s im Entwicklerportal der Schweden.

Quelle: Tobii, Titelbild: StarVR / Tobii

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