Die diesjährigen Filmfestspiele von Cannes finden wegen der Corona-Krise online statt. Das geplante XR-Programm des Festivals wird in die Virtual Reality verlagert. Gastgeber und Schauplatz wird das Museum of Other Realities.

Kabetec VR-Brille

Es sollte das zweite Mal werden, das Cannes ein eigenes XR-Programm anbietet: 2019 wurden auf einer Fläche von 700 Quadratmeter mehr als 200 VR-Filme gezeigt. Für dieses Jahr war urrsprünglich noch mehr Fläche geplant.

Für die 2020er-Ausgabe wurde das Branchentreffen in “Cannes XR Virtual” umbenannt und findet vom 24. bis 26. Juni im Museum of Other Realities (MOR) statt, einer Ausstellungs- und Begegnungsplattform für Virtual-Reality-Künstler, die Anfang des Jahres den Early-Access-Status verließ.

Die VR-App gibt’s im Oculus Store, auf Steam und Viveport. Sie unterstützt so ziemlich jede PC-VR-Brille, einschließlich Oculus Quest via Oculus Link (Infos). Der Zutritt zum virtuellen Kunstmuseum wird aus gegebenem Anlass vom 24. Juni bis 3. Juli kostenlos sein.

Das Programm steht noch nicht fest

Die Cannes XR Virtual soll Vertreter der XR- und Filmindustrie miteinander vernetzen. Die Festivalsleitung verspricht einen Livestream der Konferenz, Pitching Sessions und Vorträge auf der kostenpflichtigen Online-Plattform des Filmfestivals. Die XR-Projekte sollen auf der VR-Plattform Veer gezeigt werden.

Wer keine VR-Brille (Vergleich) besitzt, wird sich die Filme in größeren Städten in den USA, China und Frankreich in ausgewählten Demoräumen anschauen können.

Weitere Partner neben dem Museum of Other Realities sind das Tribeca Film Festival und das VR-Filmfestival Kaleidoscope, die selbst ebenfalls eine Reihe von Filmen präsentieren werden. Details zur Durchführung und dem Programm der Cannes XR Virtual sollen später folgen.

Quellen: Deadline, VR Focus, Titelbild: Museum of Other Realities

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