Auf dem Filmfestival in Venedig trifft sich die VR-Filmszene. Zum Abschluss wurden drei besonders gelungene VR-Geschichten prämiert.

Insgesamt 39 VR- und AR-Projekte wurden bei Venice VR vorgeführt, 26 von ihnen waren für einen der drei Preise nominiert. Jetzt stehen die Gewinner fest.

Beste VR-Erfahrung: The Key

Der von Oculus geförderte VR-Film “The Key” konnte schon auf dem Tribeca Filmfestival im Frühjahr einen Preis abstauben. Auf dem Filmfestival in Venedig gab es jetzt den Hauptpreis für die beste Virtual-Reality-Anwendung.

In The Key trifft man auf Anna, eine Frau, die Mühe hat, sich an ihre Vergangenheit zu erinnern. Ein mysteriöser Schlüssel ist das Einzige, was sie mit ihrem früheren Dasein verbindet.

An Annas Seite erlebt man eine Reihe abstrakt gestalteter Szenen und wird dabei vor schwierige Entscheidungen gestellt. Der VR-Film ist eine Metapher auf das Schicksal von Flüchtlingen.

Beste interaktive VR-Story: The Line

In “The Line” betritt der Zuschauer für rund zwölf Minuten die Welt der beiden schwer verliebten Puppen Pedro und Rosa. Wie ein Riese durchschreitet der VR-Brillenträger die Puppenwelt und treibt dabei die Handlung voran. Umgesetzt wird der VR-Film vom brasilianischen VR-Studio Arvore.

Beste VR-Story: Daughters of Chibok

Die 360-Grad-Dokumentation “Daughters of Chibok” führt nach Chibok in Nigeria. In der Nacht vom 14. zum 15. April 2014 überfiel die nigerianische islamistische Terrororganisation “Boko Haram” das Dorf und entführte 276 jugendliche Schülerinnen der Government Secondary School. Der Überfall richtete sich gegen die Bildung von Frauen. Rund 100 der Mädchen wurden seitdem freigelassen, weitere 100 werden vermisst.

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