Die zweite Cannes XR Auflage wird größer und soll die Szene fördern.

Im vergangenen Jahr brachte das bekannte Cannes-Filmfestival erstmals eine XR-Landschaft an den Start: Mehr als 200 Filme wurden auf einer Fläche von circa 700 Quadratmeter gezeigt. Außerdem wurde eine VR-Arcade mit zehn Stationen aufgebaut.

Zahlreiche Branchengrößen präsentierten ihre Arbeiten auf der Ausstellungsfläche. Cannes XR folgt auf ähnliche Programme von Filmfestivals wie Sundance, Tribeca und Venedig.

Cannes XR 2020: Mehr Fläche, mehr Projekte

In diesem Mai (12. bis 17.) kommt zur 700-Quadratmeter-Ausstellungsfläche im Keller des Palais, dem zentralen Ausstellungsort, eine zweite mit 1.600 Quadratmeter hinzu. Die neue Fläche ist in einem früheren Casino untergebracht und bietet einen Außenbereich mit Blick aufs Meer. Sie wird per Shuttle-Bus vom Palais angesteuert.

Die neue Ausstellungsfläche bietet einen Außenbereich mit Meerblick - wenn man nicht gerade die XR-Brille auf dem Kopf hat. Bild: Cannes XR

Die neue Ausstellungsfläche bietet einen Außenbereich mit Meerblick, den man genießen kann, wenn man nicht gerade die XR-Brille auf dem Kopf hat. Bild: Cannes XR

Neben hochwertigen Entwickler-Demonstrationen und Konferenzen bietet Cannes XR in diesem Jahr ein voll ausgerüstetes VR-Kino mit dem für VR-Erfahrungen optimierten Bewegungsstuhl Voyager von Positron.

Das VR-Stuhl-Startup schreibt außerdem einen Preis aus für das beste VR-Kinoerlebnis. Nominierungen für den Preis können bis zum 20. März hier eingereicht werden. Für das Gewinner-Projekt gibt es einen Voyager-Stuhl und Zubehör im Wert von 60.000 US-Dollar.

Identitätssuche: XR-Entertainment außerhalb von Games

Für ein eigenständiges Festival, so Cannes-XR-Chefin Elie Levasseur, reiche es noch nicht, da der Markt noch nicht groß genug sei und es aufs Jahr gesehen nicht genug hochwertige filmische XR-Projekte gebe. Cannes XR solle daher die Kreativszene fördern und ein Labor sein für weitere Entwicklungen.

“Wir wollen herausfinden, weshalb bislang kein XR-Projekt bei einem großen Filmfestival im offiziellen Wettbewerb nominiert wurde”, sagt Levasseur. Seien diese Hindernisse identifiziert, könne man Lösungen entwickeln.

“Bei uns sollen Werke entstehen oder gefördert werden, die bei den großen internationalen Festivals – einschließlich der Filmfestspiele von Cannes – ausgewählt werden”, sagt Levasseur.

Titelbild: Voyager; Quellen: Cannes, Variety

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