VR- und AR-Spiele haben für Disney-Chef Bob Iger angeblich keine Priorität.

Bei der Übernahme von Fox Ende März kaufte Disney auch die auf XR-Medien und Games spezialisierte Abteilung Foxnext. Gegründet wurde Foxnext Anfang 2017.

Dort wird oder wurde unter anderem an einer standortbasierten VR-Attraktion im Alien-Universum für die Highend-VR-Arcade “The Void” gearbeitet. Das Studio war außerdem an einer VR-Erfahrung zum Alien-Film “The Covenant” beteiligt, kooperiert mit den VR-Filmern von VRSE und brachte ein VR-Spiel zu Planet der Affen auf den Markt.

Disney will keine Spiele mehr machen

Jetzt berichtet Bloomberg, dass Disney, neuer Besitzer von Foxnet, die XR-Abteilung verkaufen will. Zugrundeliegend ist Disneys Entscheidung, den Spielemarkt generell zu verlassen und stattdessen die eigenen Marken an andere Publisher und Entwicklerstudios zu lizenzieren. Disney-Chef Bob Iger persönlich soll den Verkauf angestoßen haben, obwohl es im Konzern durchaus Vertreter gebe, die Foxnext gerne im Portfolio behalten würden.

Iger äußerte sich in der Vergangenheit kritisch über VR-Technologie: Angeblich soll er angeordnet haben, dass Disney-Angestellte nicht einmal über Virtual-Reality-Attraktionen im Disneyland nachdenken sollen. Diese würden “die Realität zerstören”. Er bevorzuge Augmen…

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