Zur Apple AR-Brille gibt es neue Gerüchte aus vermeintlich verlässlicher Quelle.

Es ist der recht renommierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo (via 9to5 Mac), der die Gerüchte zu einer Apple Datenbrille erneuert: Ein iPhone dient als Zuspieler, die Brille selbst nur als Display, das die Smartphone-Inhalte ins Sichtfeld des Trägers projiziert.

Mit aufwendiger Augmented Reality, wie man sie von Microsofts Hololens 2 oder Magic Leap kennt, hätte das wenig zu tun – es könnte aber für Apple ein gangbarer Schritt in diese Richtung sein. Bis anspruchsvolle AR-Brillen mit einem für Apple vertretbaren Nutzungskomfort und Design gebaut werden können, dürften noch Jahre vergehen.

Produktion spätestens ab dem zweiten Quartal 2020

Laut Kuo könnte die Produktion der Smartphone-Brille noch im vierten Quartal 2019 anlaufen. Die Massenproduktion soll spätestens im zweiten Quartal 2020 in Gang sein. Das legt nahe, dass die Brille noch 2020 auf den Markt kommen könnte.

Kuos Prognose passt zu einer Aussage von Apple-Chef Cook vor wenigen Tagen: Auf der Jahreshauptversammlung in Cupertino (via Bloomberg) versprach er Aktionären ein Produkt, “das euch wegbläst”. Das Versprechen folgte auf die Frage, ob Apple bei neuen Produkten ein ausreichend hohes Risiko eingehe. Ende Februar wurde Apple ein Patent für AR-Navigation mit Smartphone und Brille genehmigt.

Kuo lag mit seinen Prognosen in der Vergangenheit häufiger falsch. Er gilt dennoch als einer der verlässlichsten Apple-Vorhersager mit guten Verbindungen ins Unternehmen.

Neben der Smartphone-Datenbrille könnte Apple auch an einer hochwertigen Mixed-Reality-Brille für AR und VR arbeiten. Das legen frühere Medienberichte nahe, die sich auf Quellen aus Apples Umfeld berufen.

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