In den kommenden zwei Jahren sollen Apples Augmented-Reality-Umsätze laut Analystenschätzung auf bis zu acht Milliarden US-Dollar steigen. Mit Brille wäre noch mehr drin.

Analysten des US-Bankhauses Merrill Lynch schätzen, dass Augmented Reality Apples Umsätze in den nächsten beiden Jahren um bis zu acht Milliarden US-Dollar steigern kann.

Rund eine Milliarde US-Dollar sollen durch Premiumpreise für Smartphone-AR-Apps generiert werden. Bei den Anwendungsszenarien sieht die US-Bank neben Spielen das Online-Shopping und Werbung vorne. Mehr als eine Milliarde AR-kompatible iOS-Geräte sollen schon am Markt vorhanden sein.

Die Banker gehen außerdem davon aus, dass die ARKit-Technologie Apple als weiteres Verkaufsargument für iOS-Geräte dient: Die restlichen bis zu sieben Milliarden US-Dollar sollen nämlich durch zusätzliche iPhone- und iPad-Verkäufe zustande kommen.

Mit Brille gäbe es noch mehr AR-Umsatz

Falls es Apple gelingen sollte, in den kommenden zwei Jahren eine AR-Brille auf den Markt zu bringen, sollen die Augmented-Reality-Einnahmen auf bis zu elf Milliarden US-Dollar steigen.

Sehr wahrscheinlich ist die Apple-Brille nicht, da Apple-Chef Tim Cook zwar wiederholt betonte, dass Augmented Reality eine neue Kerntechnologie für sein Unternehmen ist. Er schränkte aber auch ein, dass eine marktreife Brillentechnologie noch nicht existiere.

Apple dürfte einen hohen Anspruch an Nutzungskomfort und Design stellen: Das macht die Entwicklung einer Brille besonders anspruchsvoll. Ein industriell orientiertes Gerät wie Microsofts Hololens oder Magic Leap One ist von Apple wohl eher nicht zu erwarten. Vorerst bleibt das iPhone das primäre AR-Gerät.

Dass Apple mit AR-Brillen experimentiert, kann hingegen als gesichert angesehen werden: Immer wieder gibt es recht konkrete und zum Teil detaillierte Hinweise und Berichte zur Entwicklung prototypischer Geräte.

Wann und ob so ein Prototyp die Marktreife erlangt, ist indes völlig unklar. In der Augmented-Reality-Kategorie auf der eigenen Webseite beschreibt Apple den aktuellen Stand der Technologie als “erst der Anfang”.

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