Apple reality OS: Weitere Hinweise auf XR-Betriebssystem

Apple reality OS: Weitere Hinweise auf XR-Betriebssystem

Apples mysteriöse VR-AR-Brille dürfte mit einem eigenen „rOS“ Betriebssystem auf den Markt kommen, das eigens für räumliche Eingabe entworfen ist.

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Erste Gerüchte zu Apples „reality OS“ (rOS) gab es bereits 2017. Das sollten wir uns kurz vor Augen halten: Seit rund fünf Jahren existieren konkrete Gerüchte rund um eine AR-Brille von Apple samt passender Software – und der Tech-Gigant hat bis auf Smartphone-AR mit ARKit sehr wenig gezeigt zu Augemented Reality.

Dabei hat Apple-Chef Tim Cook seit 2016 mindestens 16-mal öffentlich erwähnt, dass AR eine wichtige Zukunftstechnologie sei. Ich erinnere an dieser Stelle noch an die Software-Leaks aus 2019 rund um Garta und Starboard, die ebenfalls eine Tech-Brille und -Software beschrieben. Seit der Code-Funde hörte man weder von Apple noch aus der Entwicklungsgemeinschaft mehr dazu.

rOS taucht wieder auf

Die neuen Fundstücke zu rOS von Entwicklern klären leider nicht über mögliche neue Funktionen auf. Aber sie bestätigen zumindest, dass Apple irgendwo und irgendwann weiter mit rOS involviert ist.

Der Entwickler Nicolás Álvarez berichtet bei Twitter über eine Erwähnung im Code eines quelloffenen Bestandteils von Apples Betriebssystemen. Apple habe erfolglos versucht, das entsprechende Github-Repo zu aktualisieren und den Verweis zu verstecken.

Der Entwickler Steve Troughton-Smith entdeckte zudem einen Hinweis auf ein Entwicklungskit (SDK) für das realityOS sowie einen rOS-Simulator. Der Simulator dürfte als Test-Tool für AR- oder VR-Anwendungen dienen. Ähnliche Simulatoren bietet Apple für iPhone- oder Watch-Apps an.

Zuletzt hieß es, dass die Apple-Brille auf der WWDC Mitte des Jahres vorgestellt werden solle. Allerdings soll der Termin auf Ende 2022 oder sogar 2023 verschoben worden sein, da Apples Ingenieure Probleme mit der Wärmeentwicklung der Brille hätten.

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rOS: Zurück in die Vergangenheit

2017 jedenfalls hieß es, dass Apple bei rOS unter anderen mit digitalen Eingabeflächen, Spracherkennung und Kopfsteuerung arbeite. Nutzer:innen sollten außerdem die Umgebung kartografieren können, Nachrichten schreiben, Telepräsenz-Anrufe durchführen und 360-Videos ansehen können.

Wie gesagt, das war 2017: Heute dürfte rOS komplett anders aussehen und funktionieren. Zuletzt beschrieb Apple-Leaker Mark Gurman, dass die Apple-Brille einen Fokus auf Spieleentwicklung und Telepräsenz-Telefonate haben soll – eine Art Next-Gen-Zoom.

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