Eine japanische Zeitung will erfahren haben, dass Sony Displays für eine Mixed-Reality-Brille Marke Apple liefert und wann das Gerät erscheint.

Dem Bericht zufolge handelt es sich um ein Micro-OLED-Display, das für Virtual Reality und Augmented Reality taugt, für die Darstellung von Kamerafeeds optimiert ist, eine hohe Bildqualität bietet sowie besonders schmal und leicht ist. Der Apple-Deal soll in den nächsten Jahren zu einem Pfeiler von Sonys Geschäft werden, heißt es. Auch ein Erscheinungsdatum wird genannt: 2021.

Insiderberichte aus dem letzten Jahr besagen, dass Apple unter Hochdruck an zwei Techbrillen arbeitet: Zum einen an einer Gaming- und Entertainment-Brille ähnlich Oculus Quest, die vermutlich via Kameradurchsicht fortschrittliche AR-Funktionen bietet und laut Bloomberg 2021 oder 2022 erscheint.

Zum anderen soll Apple an einer schlankeren AR-Brille arbeiten, die man länger tragen könne und die wahrscheinlich mit dem iPhone verbunden wird. Deren Veröffentlichung soll für 2023 angesetzt sein. Laut eines jüngeren Leaks vom Mai 2020 ist die Veröffentlichung der “Apple Glass” bereits für das vierte Quartal 2021 oder das erste Quartal 2022 geplant. Der Preis soll ohne Korrekturgläser 499 US-Dollar betragen, meint Leaker Jon Prosser.

Kommt die Quest-Konkurrenz aus dem Hause Apple?

Die japanische Zeitung schreibt, dass das Sony-Display für ein Gerät gedacht ist, das VR und AR beherrscht. Es dürfte sich demzufolge um Displays für das Mixed-Reality-Gerät und nicht die Apple Glass handeln.

Brächte Apple tatsächlich eine autarke MR-Brille heraus, so wäre das die erste ernsthafte Konkurrenz für Facebook und dessen Oculus Quest 2 (Infos). Dieses Szenario ist allerdings eher unwahrscheinlich, aller Gerüchte zum Trotz: Zum einen passt ein klobiger Gesichtscomputer nicht zu Apples Produktimage, zum anderen ist Gaming keine Stärke des Unternehmens. Der Markt für Mixed-Reality-Brillen mit Kameradurchsicht dürfte darüber hinaus recht klein sein, Apple-Marke hin oder her.

So oder so wäre es nicht die erste Zusammenarbeit zwischen Apple und Sony in Sachen XR: Das japanische Unternehmen liefert bereits den LIDAR-Sensor für das iPad Pro und die Pro-Varianten des iPhone 12. Die Tiefenkamera dient Entwicklern als technisches AR-Experimentierfeld und dürfte mit ziemlicher Sicherheit in Apples Techbrillen wandern, falls diese denn wirklich eines Tages auf den Markt kommen.

Quelle: Macotakara, via: 9to5Mac

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