Apple-Leaker Jon Prosser hat Apples AR-Brille gesehen und verrät viele Details sowie den – etwas überraschenden – Preis.

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Seit Monaten verdichten sich die Hinweise auf eine AR-Brille von Apple: Im November 2019 berichtete The Information über interne Dokumente, die eine Apple-Brille bestätigen und ihren Marktstart für 2020 beschreiben sollten. Auch Apple-Analyst Ming-Chi Kuo sieht die Existenz der AR-Brille bestätigt und prognostiziert eine Veröffentlichung in 2022.

Vor wenigen Tagen sprach Apple-Leaker Jon Prosser in einem Podcast über Apples AR-Brille und erwähnte technische Details wie 5G-Unterstützung und einen möglichen Veröffentlichungszeitraum Mitte 2021. Prosser hat offenbar gute Insider-Kontakte zu Apple und verriet in den letzten Wochen korrekte Details und Veröffentlichungsdaten des iPad Pro, Macbook Air und iPhone SE im April.

AR-Brille Apple Glass: Preis und Release-Zeitraum

Nun verrät Prosser in einem YouTube-Video weitere Details: Apples AR-Brille soll Apple Glass heißen und kostet ohne Korrekturgläser 499 US-Dollar. Sie ist also nicht extrem teuer, wie vielfach im Vorfeld vermutet wurde. Allerdings: Alle Daten werden ähnlich der ersten Apple-Watch-Generation auf dem iPhone verarbeitet und an die Brille weitergegeben. Ein Apple-Smartphone ist also ebenfalls Voraussetzung.

Laut Prosser will Apple die AR-Brille ursprünglich zusammen mit dem iPhone 12 im Oktober ankündigen – abhängig davon, ob wegen der Coronakrise genug Journalisten vor Ort sein können. Die Veröffentlichung von Apple Glass sei für das vierte Quartal 2021 oder das erste Quartal 2022 geplant.

Vielleicht bald Leak-Video zu Apple Glass Prototyp

Prosser plant ein Video eines Prototypen von Apple Glass zu veröffentlichen. In seinem Leak beschreibt er, was dort zu sehen ist.

Das Gestell der AR-Brille sei kaum von einer normalen Brille zu unterscheiden. Der Prototyp sei aus Plastik, aber andere Materialien könnten für das finale Produkt Verwendung finden. An der rechten Seite der Brille sei ein einzelner LiDAR-Sensor ins Gehäuse integriert, Kameras gebe es keine.

Das Apple-Glass-Team nutze die LiDAR-Daten des iPad Pro und des iPhone 12, das wohl ebenfalls mit LiDAR-Sensor kommen soll, um die AR-Brille besser zu machen. Wie genau, ist unklar.

Zwei Displays und “Starboard”

Beide Gläser der Apple-AR-Brille seien mit Displays versehen und nutzten Apples neue Nutzeroberfläche “Starboard”. Die Bedienung erfolgt mit Gesten am Gestell und vor der Brille. Die AR-Brille könne darüber hinaus spezielle Apple-eigene QR-Codes lesen. Weitere Ausführungen zu deren Zweck machte Prosser nicht. Auch ging er nicht weiter auf mögliche Anwendungen ein, mit denen eine AR-Brille steht und fällt.

Die Darstellungen auf den Displays seien nur für den Träger sichtbar. Geladen werde die Brille drahtlos über einen speziellen Brillenständer.

Eine schlechte Nachricht hat der Apple-Leaker allerdings: Es gäbe in der ersten Generation der Apple Glass wohl keine passende Sonnenbrillen-Variante. Die von Apple genutzte Display-Technologie funktioniere noch nicht mit getönten Gläsern.

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