Apples Augmented-Reality-Brille soll Nachrichten oder Karten im Blickfeld anzeigen.

Anlässlich des Abgangs des Apple-Chef-Designers John Ive sprach der Wall-Street-Journal-Reporter Tripp Mickle mit Personen aus dem Umfeld von Ive und Apple. Er wollte herausfinden, wie die Designarbeit im Konzern zuletzt wirklich ablief und welche Rolle Ive noch spielte.

In seinem Bericht erwähnt Mickle die Projekte des Industriedesignteams, dessen Leitung Ive verantwortete.

Ive soll die Industrie- und Interfacedesigner in einem Team formiert und eine Methode entwickelt haben, schneller Prototypen herzustellen für neue Produkte und Softwarefunktionen. Diese Information hat Mickle laut eigenen Angaben von einer Person, die über lange Jahre mit Ive zusammengearbeitet hat.

Apple AR-Brille: Bestätigt in einer Randbemerkung

Mickle erzählt weiter über die verschiedenen Projekte von Ives Designteam. Eines davon: Eine Augmented-Reality-Brille, die Nutzern Nachrichten und Karten direkt ins Sichtfeld einblendet.

Mickle erwähnt die Brille nur in diesem einen Satz, kennzeichnet sie allerdings nicht als Gerücht. Das ist zwar keine offizielle Bestätigung, aber das bislang deutlichste Signal, dass Apple an einer AR-Brille arbeitet. Freilich wird aus einem Prototyp nicht zwangsläufig ein Produkt.

Gerüchte zu Apples AR- oder XR-Brille gibt es seit rund zwei Jahren immer wieder: Ende Februar beantragte Apple ein Patent für AR-Navigation mit Smartphone und Brille. Auf der Technikmesse CES 2019 trafen sich Konzernvertreter angeblich mit auf AR spezialisierten Displayherstellern.

Apple-Chef Tim Cook äußert sich regelmäßig euphorisch über das Potenzial von Augmented Reality und versprach Ende 2018, dass man die Technologie bald “auf dramatisch andere Art” erleben könne.

Dramatisch anders könnte bedeuten: eben nicht mehr nur durch das Smartphone-Display. Im März 2019 machte Cook Anleger heiß auf ein neues Produkt, “das euch wegbläst”.

Quelle: Wall Street Journal, Titelbild: Matt Buchanan bei Flickr, lizenziert nach CC BY 2.0

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