Neuer Rückschlag für Meta: Chip-Entwicklung läuft nicht wie geplant

Neuer Rückschlag für Meta: Chip-Entwicklung läuft nicht wie geplant

Meta nächste Datenbrille wird auf einen Qualcomm-Chip setzen und nicht wie ursprünglich geplant auf ein eigenes Chip-Design.

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Das berichtet The Information in Berufung auf zwei unternehmensnahe Quellen. Das Team, das den Chip für die nächste Ray-Ban Stories entwickelt, wurde Ende 2021 informiert, dass das Unternehmen einen Qualcomm-Chip verwenden werde. Metas AR-Chef Alex Himel habe sich für die Qualcomm Alternative entschieden, weil der eigene Chip die Markteinführung der neuen Datenbrille zu verzögern drohte. Die sei für 2023 geplant.

Der Meta-Chip, der auf den Codenamen Brasilia hört, hätte 3D-Audio und höher aufgelöste Fotos und Videos ermöglicht. Die Audiowiedergabe und Kamera sind die beiden Hauptfunktionen der Datenbrille. Ein Display ist nicht verbaut.

Für Meta ist es schon die dritte Schlappe in kurzer Folge: Im Februar wurde bekannt, dass Meta eine wichtige AR-Führungskraft verliert und Anfang des Jahres brach das Unternehmen die Entwicklung eines eigenen XR-Betriebssystems ab. Letzteres ist aus technischer Sicht mindestens ebenso wichtig wie ein eigener AR-Chip und könnte der Schlüssel werden, mit dem Meta aus Apples und Googles Ökosystemen ausbricht. Aber auch in diesem Fall geht die Arbeit, wenngleich in veränderter Form, weiter, ließ Meta verlauten.

Quellen: The Information