HTC will den eigenen Zugang zum chinesischen Markt zum Vorteil für VR-Entwickler machen.

Als “sehr harten Markt” bezeichnet Viveport-Präsident Rikard Steiber das VR-Geschäft in China: “Es gibt sehr viele Raubkopien, sehr viele Komplikationen.”

HTC möchte das eigene Verständnis für den chinesischen Markt einsetzen, um Entwickler bei der Übersetzung ihrer Inhalte zu helfen sowie mit der Anpassung an chinesische Vorgaben beispielsweise bei der Darstellung von Gewalt und Sexualität.

“Wir stellen sicher, dass der Launch klappt und dass die App erfolgreich sein kann”, sagt Steiber. Seine aktuelle Einschätzung des VR-Marktes: “Wir hatten viel Hype, jetzt beurteilen die Leute die Zukunft von VR realistischer.”

Mit Vive Focus Plus und Vive Pro Eye für Unternehmen sowie Vive Cosmos für Verbraucher bringt HTC in diesem Jahr gleich drei neue VR-Brillen auf den Markt.

Ein Klick zur Arcade

Um mit einer vorhandenen App mehr Umsatz zu generieren, empfiehlt Steiber, sie über Viveport neben Heim-VR-Nutzern auch Arcades anzubieten. HTC bietet mit Viveport Arcade eine eigene Plattform an, die den Vertriebsprozess sowohl für Entwickler als auch Spielhallenbetreiber vereinfachen soll.

Steiber verrät, dass HTC derzeit rund 1.600 VR-Stationen bei Viveport Arcade führt. Entwickler müssten “im Prinzip nur eine Checkbox aktivieren”, um ihre VR-Software den Betreibern dieser Stationen zur Verfügung zu stellen.

Quelle: HTC Vive, Titelbild: HTC

Weiterlesen über HTC:


MIXEDCAST #160: Ubsioft-VR, Kuro AR-Brille und Deepfake-App Zao | Alle Folgen


Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.