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Vive Facial Tracker läuft auch mit anderen PC-VR-Brillen

Vive Facial Tracker läuft auch mit anderen PC-VR-Brillen

Letzte Woche kündigte HTC den Vive Facial Tracker für Vive Pro-Geräte an. Mit dem Zubehör können Nutzer ihre Mimik in Virtual Reality übertragen. Nun zeigen Youtuber, dass der Gesichtstracker auch mit anderen PC-VR-Brillen kompatibel ist.

Das einzigartige Zubehör nutzt zwei Kameras, die 38 Gesichtsbewegungen erfassen soll, einschließlich der Lippen, Kiefer, Zähne, Zunge, Kinn und Wangen. In Social-VR-Apps ermöglicht die Technik lebensechtere Avatare, sofern die entsprechende Anwendung das Gesichtstracking unterstützt.

Der Vive Facial Tracker wurde für Vive Pro und Vive Pro Eye entwickelt und ist laut HTC nur mit diesen Geräten kompatibel. Wie erste Tester herausfanden, gibt es jedoch keine grundlegenden Einschränkungen bei der Nutzung mit anderen SteamVR-Brillen.

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Man muss lediglich eine alternative Möglichkeit finden, das Zubehör an der Unterseite des VR-Geräts zu befestigen und mit einem USB-Port verbinden.

Gesichtstracker mit Valve Index und Oculus Quest 2

Mike vom Youtube-Kanal Virtual Reality Oasis testete den Vive Facial Tracker mit Valve Index (Test). Das Gerät eignet sich gut für den Gesichtstracker, da es an der Vorderseite einen USB-Port bietet. Der Youtuber nutzte einen USB-C-Adapter für den Anschluss sowie Klebeband, um das Zubehör an der VR-Brille zu befestigen. Eine elegantere Lösung aus dem 3D-Drucker dürfte nicht lange auf sich warten lassen.

Einen Schritt weiter ging Sebastian Ang von MRTV. Er demonstrierte in einem Video, dass der Vive Facial Tracker mit Oculus Quest 2 (Test) funktioniert – wenn auch nur im PC-Betrieb.

Der Youtuber befestigte den Gesichtstracker an der VR-Brille und verband das Zubehör per USB-Kabel und -Adapter mit einem PC, auf dem SteamVR läuft. Den Avatar kreierte er mit dem kostenlosen Webtool Ready Player Me, das aus Selfies vollanimierte Alter Egos generiert.

HTCs Hardware-Produktchef Shen Ye macht derweil via Twitter deutlich, dass HTC nicht garantieren könne, dass das Zubehör mit anderen VR-Brillen ordnungsgemäß funktioniert. Dass KI-Modell, das die Gesichtsaufnahmen in VR-Mimik übersetzt, sei für Vive Pro trainiert worden. Außerdem könnten einige USB-C-Adapter das Signal nicht korrekt übertragen.

Der Vive Facial Tracker kommt am 24. März in den Handel und kostet 139 Euro.

Titelbild: Virtual Reality Oasis

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