Die für Spielhallen entwickelten VR-Erfahrungen Escape the Lost Pyramid und Beyond Medusa’s Gate erfreuen sich großer Beliebtheit bei Arcade-Betreibern. Bei einem Vortrag gewährte der leitende Produzent einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung.

Ubisoft investiert als eines der wenigen großen Studios reichlich Zeit und Geld in Virtual Reality. Neben zahlreichen VR-Spielen für Heimnutzer wie Eagle’s Flight (Test), Star Trek: Bridge Crew (Test) und Space Junkies (Test) ließ Ubisoft vom Düsseldorfer Studio Blue Byte die Arcade-Erfahrungen Escape the Lost Pyramid (Test) und Beyond Medusa’s Gate entwickeln.

Auf der XRDC 2019 in San Francisco hielt der leitende Produzent Cyril Voiron einen Vortrag über die beiden VR-Erfahrungen. Die sind offenbar ein Erfolg, da sie mittlerweile von 240 VR-Arcades lizenziert wurden, wie Voiron gegenüber Road to VR verrät.

Virtuelle Reise statt Videospiel

Den Entwicklern war wichtig, dass die VR-Erfahrungen so viele Menschen wie möglich ansprechen und dabei insbesondere solche, die Virtual Reality noch nie ausprobiert haben. Deshalb griff Ubisoft auf das in der Öffentlichkeit bereits bekannte Konzept der Escape Rooms zurück und baute seine VR-Erfahrungen nach diesem Prinzip.

Ubisoft empfahl VR-Arcades aus demselben Grund, die VR-Erfahrungen als Erlebnisse oder virtuelle Reisen statt Videospiele zu vermarkten, weil dadurch mehr Menschen angesprochen würden. Virtual Reality ist Voiron zufolge etwas anderes und eigenes. Die Erfahrungen untermauerten dies, da man in Ganzkörper-Avatare schlüpfe und sich gleich zu Beginn in einem virtuellen Spiegel anschauen könne.

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