Das russische Startup Anvio betreibt VR-Arcades in Europa und Südamerika. Demnächst eröffnet in Berlin der erste deutsche Standort.

Die VR-Arcade startet am 7. September in City West direkt am Kurfürstendamm. Sie bietet zwei je hundert Quadratmeter große Arenen, auf denen sich jeweils vier Spieler in die Virtual Reality stürzen können.

Zuvor müssen sie reichlich VR-Technik anlegen: Dazu gehört eine VR-Brille, ein Rucksack-PC für kabellose Bewegungsfreiheit, auf das jeweilige Spiel zugeschnittene Controller sowie Sensoren an allen Gliedmaßen. Anvio bietet nämlich Ganzkörpererfassung.

Danach können Besucher zwischen vier von Anvio entwickelten Spielen wählen: das familienfreundliche Fantasy-Adventure “Lost Sanctuary Delue”, die Sci-Fi-Ballerei “Station Zarya” und die zwei Zombie-Shooter “City Z” und “City Z Survivors”.

Die Spiele kann man allein oder in der Gruppe spielen. Ein Game Master passt den Schwierigkeitsgrad an den jeweiligen Spielverlauf an.

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Als Trackingsystem kommt Optitrack zum Einsatz. BILD: Anvio

Weitere Standorte in Deutschland geplant

Die Spieldauer beträgt jeweils eine halbe Stunde, die Preise liegen zwischen 80 und 120 Euro je nach Uhrzeit und Tag pro Session. Wer sich rechtzeitig Karten sichern will, kann ab dem 8. August auf der offiziellen Internetseite Karten vorbestellen.

Das 2016 gegründete Startup betreibt VR-Arcades in Moskau, London, Bogotá und Lille. Weitere Standorte sollen in Asien sowie weiteren europäischen Städten entstehen. Die Niederlassung in Berlin soll nur die erste von vielen in Deutschland werden.

Anvio ist nach Zero Latency in München schon die zweite internationale VR-Arcade-Kette, die in Deutschland Fuß fasst. The Void will bis 2022 eine VR-Arcade im deutschen Oberhausen und in Wien eröffnen.

Titelbild: Anvio

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