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The Falconeer: Vogelflug-Luftkämpfe bald auch in VR?

The Falconeer: Vogelflug-Luftkämpfe bald auch in VR?

Zum Launch der Xbox Series X/S inszenierte das Indie-Spiel The Falconeer eigenwillige Luftkämpfe. Derzeit testet der Entwickler, ob das Konzept auch in VR funktioniert.

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Der auch für andere Systeme erhältliche Fantasy-Titel ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Spiel. Tomas Sala entwickelte sein Herzensprojekt größtenteils im Alleingang und nutzte dabei allerlei technische Besonderheiten. In dem von Wired Productions vertriebenen Action-Adventure kamen zum Beispiel keinerlei Texturen zum Einsatz. Stattdessen werden viele Elemente prozedural generiert, bis hin zu Effekten für die Wolken und den Ozean. Während der Action rauscht eine zeitgemäße Grafikkarte wie die GeForce 2080 Ti flüsterleise vor sich hin, selbst auf höchsten Einstellungen. Gute Voraussetzungen also für eine ressourcenschonende VR-Umsetzung? Der Entwickler experimentiert zumindest damit. Erste Ergebnisse postete er zum Jahresende auf Twitter.

Wilde VR-Flugmanöver: Zu viel für den Magen?

Falls ihr bereits in die offene Fantasy-Welt abgetaucht seid, dürftet ihr wissen, wie hektisch es über der rauen See werden kann. Auf dem Rücken eines übergroßen Vogels liefert ihr euch schnelle Dogfights gegen Luftschiffe und mystische Flugwesen. Obwohl hier selbst ein „aufgerüsteter“ Vogel eher behäbig voran gleitet, kommt es zu vielen schnellen Sturzflügen und abrupten Richtungwechseln. In Virtual Reality könnten solche Momente also trotz der Außenperspektive den Magen strapazieren.

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Salas erste VR-Experimente endeten trotzdem nicht über der Kloschüssel: „Es benötigt eine gewisse Eingewöhnung, ist aber nicht der ‚Kotzinhalt‘, den ich erwartet hätte“, so der Entwickler auf Twitter. Nach dem ersten Tag zeigte er sich recht angetan vom Ergebnis, trotz diverser Fehler wie beim Rendern des Himmels.

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Keine konkreten VR-Pläne

Ob es tatsächlich zu einer VR-Umsetzung kommen wird, ist noch unklar. Eine Nachfrage zu einer möglichen PSVR-Umsetzung blockt Sala vorerst ab: „Momentan experimentiere ich nur.“

Salas Pläne scheinen aber konkreter zu werden: Zum einen erkundigt er sich bei der VR-Zielgruppe, ob Gamepad- statt VR-Controller-Unterstützung akzeptabel sei. Zum anderen will er bald einen Beta-Test ansetzen.

Dem Vorschlag einer Ego-Perspektive jedenfalls erteilt Sala eine Absage: „Die Fassrollen und Bewegungen bringen dich zum Göbeln. Die Bewegungen sind wahnwitzig extrem.“ Das komplette Zielsystem müsse verändert werden. Dies würde einen kompletten Umbau des Spiels und seiner Balance nötig machen, so der Entwickler.

Meiner Erfahrung nach könnte sich dieser Punkt tatsächlich als knifflig erweisen. Zum Start des Hauptspiels zumindest wirkte die Balance nicht ideal. Der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe schwankte im November 2020 noch spürbar – und auch die Aufrüstungen waren nicht sinnvoll auf die kurzen Kapitel abgestimmt. Allgemein mangelte es ein wenig am Fokus aufs Wesentliche. Dies zeigte sich zum Beispiel in den vielen kleinen Geschichten zu den Adelshäusern und zu den wechselnden Protagonisten.

Trotzdem bereue ich meine Ausflüge in die zerklüftete Welt nicht. Die sich bizarr auftürmenden Wassergräben schaffen eine einzigartige Stimmung, die in einer möglichen VR-Umsetzung noch besser zur Geltung kommen dürften. Nach dem Start des Spiels gab es zudem bereits ein großes inhaltliches Update sowie das verbesserte Gesamtpaket „Warrior Edition“ für PlayStation 4, PlayStation 5 und Nintendo Switch.

Wer schon jetzt Lust hat auf ein VR-Vogelflugerlebnis, kann sich den Indie-Titel Fugl ansehen oder das bereits 2016 erschienene Eagle Flight von Ubisoft.

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