Sonys Spieleboss Shuhei Yoshida gibt zu verstehen, dass Virtual Reality bei Hard- und Software noch einen weiten Weg zu gehen hat. VR-Spieler würden dieser Evolution folgen.

Mehr als vier Millionen Playstation VR hat Sony bislang verkauft (Stand März 2019). Einem großen Durchbruch kommt dies zwar nicht gleich. Für eine Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt und zahlreiche Probleme hat, sind diese Zahlen respektabel.

In einem Interview mit der japanischen Spieleseite Gamewatch (via Google Translate) macht der Leiter von Sonys weltweiten Spielestudios Shuhei Yoshida deutlich, dass Virtual Reality noch einen weiten Weg zu gehen hat, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

Die Hardware würde sich entwickeln, die Software würde sich entwickeln, ja selbst die Nutzer würden sich entwickeln und lernen, mit Virtual Reality umzugehen, in dem sie selbst entscheiden, wie sie ein VR-Spiel spielen.

“Ich denke, dass Hardware die VR-Erfahrung verbessern wird”, sagt Yoshida und meint damit offenbar neben technischer Spezifikationen auch die Nutzererfahrung, die zum Beispiel durch Drahtlostechnologie verbessert würde.

“Es gibt noch viel zu lernen in Sachen Virtual Reality. Das gilt auch für Unternehmen, die schon lange Spiele machen. Ich habe das selbst gemerkt, als wir mit Virtual Reality anfingen. Ich habe viel gelernt, weil sich das Medium von normalen Monitorspielen unterscheidet. Wir mussten viele Gefahrenrichtlinien aufstellen, aber dank der Kreativität von Entwicklern bekommen wir eine Vorstellung davon, was funktioniert. Nach drei Jahren wächst dieses Wissen noch immer”, meint Yoshida.

PSVR 2 noch immer nicht bestätigt

Er lobt in diesem Zusammenhang den kommenden PSVR-Exklusivtitel Iron Man VR (siehe Vorabtest), der Spielern so viel Bewegungsfreiheit lässt wie kein anderes Spiel für Playstation VR: Dank einer speziellen Technologie können sich PSVR-Spieler stehend um die eigene Achse drehen, ohne dass sie die Trackingkamera aus den Augen verliert.

Doch nicht nur Hard- und Software, auch der Umgang mit Virtual Reality entwickle sich. So sagte Yoshida kürzlich, dass er glaube, VR-Nutzer könnten sich an künstliche Fortbewegung gewöhnen, sodass bei ihnen keine Übelkeit mehr auftritt. “Ich spüre die Evolution der Entwickler und Spieler”, meint Yoshida gegenüber Gamewatch.

Ob Sony einen Nachfolger der Playstation VR auf den Markt bringt, ist noch immer unbekannt. Bestätigt wurde lediglich, dass Playstation VR mit der PS5 kompatibel sein wird (siehe Was wir über Sonys Next-Gen-Brille wissen).

Mehr Neuigkeiten zu Playstation VR könnte es in der nächsten State-of-Play-Livesendung geben, die am Dienstag, den 24. September um 22 Uhr deutscher Zeit ausgestrahlt wird. Sony verspricht unter anderem neue Spielankündigungen, erwähnt jedoch Playstation VR nicht.

Titelbild: Sony, Quelle: Gamewatch

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