Unter anderem investiert HTC weiter in VRChat.

In der dritten Finanzierungsrunde erhält VRChat zehn Millionen US-Dollar. Zu den Geldgebern gehören neben Risikokapitalgebern erneut HTC, das schon in der Vergangenheit investierte. Insgesamt sammelte das Startup seit der Gründung circa 15 Millionen US-Dollar ein.

Mit dem neuen Geld sollen Plattform und Community ausgebaut werden. Das Ziel sei ein “virtuelles Universum”. Laut HTCs Viveport-Chef Rikard Steiber hat VRChat “den Code für spannende soziale Erfahrungen in VR geknackt”.

Mit vielen Farben und schrägem Humor behauptet sich VRChat ganz ordentlich am umkämpften Markt für Online-Chat und -Spielewelten. Gerade beim Spiele-Streaming-Service Twitch erzielen VRChat-Streams regelmäßig gute Einschaltquoten.

VRChat und das Viralpotenzial

Der Erfolg von VRChat wird dadurch begünstigt, dass die App – trotz “VR” im Namen – mittlerweile hauptsächlich am Monitor genutzt und kostenlos angeboten wird. Geld verdient VRChat noch nicht.

VRChats Technikchef Jesse Joudrey sagt, dass es typisch sei, dass Nutzer zunächst am Monitor in VRChat einsteigen würden und mit steigender Begeisterung in Virtual-Reality-Hardware investierten für ein immersiveres Erlebnis.

Beispiele für VRChat-Momente: Ein Anime-Mädchen lässt sich von einem VR-Pastor den Segen erteilen, Nutzer erzählen, wie Social-VR ihr Leben verändert hat, und ein sozial isolierter Jugendlicher beschreibt, wie ihm VR hilft, Kontakte und Selbstvertrauen aufzubauen.

Quelle: VRChat

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