In der Social-App “VRChat” schüttet ein Jugendlicher sein Herz aus – und beschreibt, wie VR ihm im Alltag hilft.

In VRChat begegnen sich Menschen als Avatare in 3D-Chat-Räumen. Wenn sie dabei eine VR-Brille tragen, sehen sie die Welt aus den Augen ihres Avatars und übertragen ihre eigenen Körperbewegungen auf ihn.

Diese Verkörperung wiederum kann das Gefühl der Begegnung mit anderen Menschen steigern: Man steuert nicht nur eine Spielfigur fern, sondern man schlüpft komplett in eine andere Rolle und Welt, steckt sozusagen in einem digitalen Kostüm.

Ein 15-Jähriger beschreibt, wie VRChat ihm hilft, seine Sorgen und Nöte aus dem Alltag zumindest teilweise zu vergessen. Zum Beispiel spiele seine geringe Körpergröße in VR keine Rolle mehr. In der Realität beeinflusse sie, wie er wahrgenommen werde.

“In VR kann ich Freunde finden, […] die mich nicht nach meiner Größe oder meinem Aussehen beurteilen”, sagt der Junge. “Virtual Reality bietet Anonymität, die sich nicht anonym anfühlt […] die Leute erkennen dich immer noch.”

Im Februar 2018 berichteten Menschen mit sozialen Ängsten, wie die Begegnung mit anderen Menschen in VRChat ihnen hilft, in der realen Welt besser zurechtzukommen.

Mehr zu Social-VR:


MIXED-Podcast #150: Valve Index und Apples AR-Augen | Alle Folgen


Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.