Wie bewirbt man ein ungewöhnliches Wearable wie die AR-Kamerabrille Spectacles 3? Snaps Antwort: Man lässt den Spring-Breakers-Regisseur Harmony Korine einen trippigen Mixed-Reality-Film mit ihr drehen.

Für die breite Masse ist die Spectacles (noch) nicht gedacht. Nach zwei gefloppten Experimenten brachte Snap diesen Herbst die dritte Version der Kamerabrille in limitierter Auflage und zu einem Preis von 370 Euro auf den Markt. Die Zielgruppe sind in erster Linie Snapchat-Influencer.

Die Spectacles 3 hat erstmals zwei HD-Kameras verbaut, die aus der Blickperspektive des Trägers stereoskopische Filme aufnehmen. Der 3D-Effekt ist nur in der Snapchat-App zu sehen, wenn man das Smartphone leicht dreht.

Die 3D-Filme können mit räumlichen AR-Effekten verziert und via Snapchat mit Freunden geteilt werden. Trotz dieser neuen AR-Gestaltungsmöglichkeiten erhielt die Brille durchwachsene Kritiken.

Gucci-Spectacles für Snapchat-Entwickler

Um das Potenzial des neuen Videoformats zu demonstrieren, engagierte Snap den US-Regisseur Harmony Korine (Spring Breakers, Beach Bum). Der schuf mit den Spectacles das Mixed-Reality-Musikvideo “Duck Duck” (siehe Youtube-Video unten).

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