Die VR-Verkaufszahlen stimmen nicht, jetzt zieht High-Fidelity-CEO und Second-Life-Erfinder Philip Rosedale die Notbremse und stellt sein Social-VR-Unternehmen neu auf.

Mehr als 70 Millionen US-Dollar Investitionen zum Trotz: Die Social-VR-Plattform High Fidelity wird in ihrer ursprünglichen Form eingestellt. 20 der rund 80 Angestellten müssen das gleichnamige Unternehmen verlassen.

Eigentlich sah das Konzept vor, dass High Fidelity das Tor aufstößt zum Metaverse, einer digitalen Zwischenwelt mit eigener Ökonomie. Ähnlich Second Life, nur eben mit VR-Brille und umfangreicher.

Für High-Fidelity-Chef und Second-Life-Mitgründer Philip Rosedale stellt sich jetzt heraus, dass die notwendigen Nutzerzahlen für ein Projekt dieser Größenordnung nicht machbar sind.

Das deutete er schon im April bei einer Generalversammlung an: “Das Marktwachstum ist in jeder Hinsicht ernüchternd. Es werden nicht genügend VR-Brillen verkauft, um eine interessante und profitable Nutzergemeinschaft zu schaffen.”

Virtual Reality: Social-VR-App "High Fidelity" ab sofort auf Steam verfügbar

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