Im Quill Theater könnt ihr zauberhafte und beeindruckende VR-Kunstwerke begehen.

Kabetec VR-Brille

Zugegeben, direkt das erste Kunstwerk von Oculus’ begabtestem Virtual-Reality-Künstler Goro Fujita hat mich so verzückt, dass ich die VR-Brille gar nicht mehr absetzen wollte: Vor mir im Raum schwebt ein Gebilde, das mich an einen ungewöhnlichen Heißluftballon erinnert.

Unten hat er eine Öffnung, aus der ein blauer Schimmer auf den virtuellen Boden fällt. Ich ducke mich unter dem Rand des Ballons durch und stecke meinen Kopf in die Öffnung.

Als ich nach oben schaue, erblicke ich eine wunderschön gezeichnete, animierte Unterwasserwelt. Ich bin baff – so viel visuelle Überwältigung passt also in ein paar Megabyte.

Zauberhafte VR-Momente in Reihe

Quill Theater bietet solche Wow-Momente am laufenden Band, wenn ihr euch durch die zahlreichen “immersiven Animationen” klickt – so nennt Oculus die Kunstwerke.

Ihr besucht ein Geisterhaus oder schaudert mit einem Mädchen, das heimlich eine Gruselgeschichte unter der Bettdecke liest.

Genial an VR-Kunst ist neben der Dreidimensionalität der Szene der Perspektivwechsel: In einem Moment steht ihr vor der Haustür des Geisterhauses und ein Gespenst erschreckt euch in Lebensgröße.

Im nächsten Moment betrachtet ihr dieselbe Szene entspannt aus der Vogelperspektive – als hättet ihr ein Puppenhaus vor euch.

Fantasievolle VR-Kunst kabellos erleben

Quill Theater ist eine reine Abspiel-App. Ihr könnt damit also nicht wie mit Quill für Oculus Rift eigene Animationen und Filme zaubern.

Daran wird sich wohl auch nichts ändern: Schon das reine Abspielen der Kunstwerke bringt Oculus Quest (Test) an die Leistungsgrenze, mitunter kommt es zu kleinen Rucklern.

Die kann man aber gut verschmerzen in Anbetracht der fantasievollen Ausflüge, die Quill Theater bietet – und das völlig kostenlos. Außerdem profitiert die Wanderung durch VR-Kunstlandschaften enorm von der kabellosen Bewegungsfreiheit, die Oculus Quest bietet. Bitte mehr davon!

Quill Theater bekommt ihr im Oculus Store für Oculus Quest. Jetzt hoffe ich, da Quill Theater nun verfügbar ist, dass Goro Fujitas Ende 2018 angekündigtes interaktives Quill-Kunstwerk “The Last Oasis” bald erscheint: Es erstreckt sich über mehrere Räume und erzählt eine interaktive Geschichte.

In VR für VR gemacht

Eine Besonderheit an den Quill-Kunstwerken ist, dass sie alle in VR für VR erschaffen wurden.

“VR-Kunst ist nicht mehr nur ein Gemälde. Man kann Menschen in den eigenen Verstand Zugang gewähren. Für einen Künstler ist das die mächtigste Ausdrucksweise”, sagt Fujita.

Weitere tolle Virtual-Reality-Kunstwerke findet ihr in unserer VR-Kunst-Liste.

Letzte Aktualisierung am 31.05.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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