Beat Saber reitet weiter auf der Erfolgswelle – auch auf Playstation VR.

Schon im November konnte Beat Saber die Spitze der Playstation-VR-Charts erklimmen – und das, obwohl der Titel erst am 20. November auf den Markt kam, also recht knapp vor Monatsende.

Diesen Erfolg wiederholt das Laserschwert-Tanzspiel im Dezember: Kein anderes VR-Spiel wurde im Weihnachtsgeschäft häufiger im Playstation Store heruntergeladen.

Da Sony mittlerweile deutlich über drei Millionen PSVR-Brillen verkauft haben dürfte, hat Beat Games, das Studio hinter dem VR-Hit, wohl mächtig Kasse machen können.

Interessant ist, dass der groß angekündigte Monitor-Port des Sammel-Shooters “Borderlands 2” (Testbericht) nur auf dem siebten Platz eintrudelt. Kein berauschendes Ergebnis, da teils schon vor Monaten oder gar Jahren veröffentlichte Spiele wie Job Simulator (2), Until Dawn (4), Farpoint (5) oder Arizona Sunshine (6) weiter vorne in den Verkaufscharts stehen.

Diese Konstellation legt nahe, dass bei VR innovative Konzepte, die von Grund auf für das Medium gedacht wurden, große Namen schlagen. Und sie zeigt wahrscheinlich auch, dass der Mehrwert, ein vom Monitor bekanntes Spiel erneut in VR-Ansicht erleben zu können, nicht der größtmögliche Kaufanreiz für VR-Gamer ist. Allerdings: Borderlands 2 VR kam erst am 14. Dezember auf den Markt, hatte also zwei Wochen weniger Verkaufszeit als die Chart-Konkurrenten.

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