The Void Lite im eigenen Wohnzimmer.

Wer regelmäßig VR nutzt und nicht alleine lebt, kennt das: Sobald man die VR-Brille aufsetzt, ist man weg für die Mitmenschen. Zwar kann man mit VR-Brillen wie Oculus Quest das Videobild auf ein Smartphone oder den TV übertragen. Viel spannender wäre es aber, wenn man mit mehreren Brillen gemeinsam in der VR-Welt sein könnte.

Das Spielestudio “Thrust Vector” zeigt jetzt bei YouTube, wie das aussehen könnte: Die Programmierer entwickelten innerhalb von acht Tagen eine VR-Demo für zwei Spieler.

Den Grundriss der VR-Umgebung stimmten sie exakt auf die Dimensionen ihres realen Büros ab. So kämpfen sie sich gemeinsam Seite an Seite durch ein Alien-Raumschiff, während sie sich in der Realität vorbei an Schreibtischen und durch Konferenzräume bewegen (Lies dazu auch: Die ersten Schritte in der Mixed-Reality-Wohnung mit Oculus Quest).

Entwickelt wurde die Demo schon im September 2018, laut Videobeschreibung durfte sie erst jetzt veröffentlicht werden.

Oculus arbeitet an Multi-Quest-Tracking

Auf einer Entwicklermesse im April sagte Oculus-Techniker Matt Conte, dass Oculus an Multi-Quest-Tracking arbeitet und Entwicklern zukünftig Zugriff auf eine entsprechende Programmierschnittstelle geben will.

Die Lösung von Thrust Vector ist laut des Technikchefs des Studios noch Marke Eigenbau: Der reale Raum wurde mit einer eigenen Software vermessen und dann als 3D-Modell in Unity importiert. Die Raumstation wurde dann in dieses 3D-Modell gebaut.

Auch die Software für die Positionssynchronisierung der beiden Brillen im Raum ist selbstentwickelt. Der Kalibrierungsvorgang soll bis zu 30 Sekunden dauern und dann für den Rest der VR-Erfahrung erledigt sein.

Da die Multispieler-Demo viele positive Reaktionen zur Folge hatte, denkt das Entwicklerstudio derzeit über eine Kickstarter-Kampagne nach. Ziel: Aus der Demo ein vollwertiges Wohnungs-VR-Spiel machen.

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