Falls ihr mehr Raum braucht, aber nicht mehr Miete zahlen wollt …

Das für mich bislang spannendste Erlebnis mit Facebooks VR-Brille Oculus Quest ist es, die kabellose Bewegungsfreiheit und das Raumtracking auszunutzen, um die VR-Welt zu durchschreiten, während ich gleichzeitig durch meine eigene Wohnung gehe. Ich nannte das kürzlich einen Vorgeschmack darauf, dass wir physisch zukünftig in zwei Räumen leben könnten: real und virtuell.

Ein Entwickler hat jetzt mein unscheinbares Mixed-Reality-Experiment – das ich im wahrsten Sinne eher als Gedankengang bezeichnen würde – in ein etwas ambitionierteres Projekt verwandelt:

Er baute seine Wohnung als 3D-Modell nach und legte dieses exakt auf den Grundriss seiner realen Wohnung. Mit der Quest-Brille bewegt er sich kabellos gleichzeitig durch die reale und virtuelle Version seiner Wohnung.

Die Möbel stehen an der richtigen Stelle, sodass er sich in der VR-Version seiner Wohnung beispielsweise auf sein Bett setzen kann. Der gute Mann könnte also in seiner VR-Wohnung ähnlich leben wie in seiner echten Wohnung, aber zum Beispiel einen größeren TV-Screen an die Wand hängen. Er hat, wenn man so will, einen Raum im Raum geschaffen.

Solche Experimente gab es immer wieder mal, klar, aber erst mit der kabellosen Quest-Brille, mit der man innerhalb von Sekunden drin ist in VR und ebenso schnell wieder draußen, entfalten sie aus meiner Sicht langsam ihren Sinn.

Technisch setzt der Entwickler das Projekt mit 3D-Fotoscans seiner Wohnung um, die als Grundlage dienten für das 3D-Modell, das er dann wiederum mit vorgefertigten digitalen Möbeln und Gegenständen füllte, die in etwa seiner realen Einrichtung entsprechen.

Letzte Aktualisierung am 15.06.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Quelle: Twitter, Via: Reddit, Titelbild: Screenshot Mohen

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