Der Oculus Store bietet seit Kurzem eine neue Produktkategorie: Unter den “Oculus Originals” findet man ab sofort (alle) Titel, die von Facebook finanziert oder gefördert wurden.

Die längst überfällige Übersicht gibt es getrennt für Oculus RiftOculus Go und Gear VR.

Im Rift-Store steht, dass die aufgelisteten Oculus-Originale exklusiv für Oculus Rift entwickelt wurden. Das bedeutet jedoch nicht zwingend, dass sie nur im Oculus Store erhältlich sind: Ein Titel wie “The Mage’s Tale” war nur zeitlich exklusiv und ist mittlerweile auch bei Steam erhältlich, zudem soll demnächst eine PSVR-Version erscheinen.

Das sind jedoch Ausnahmen: Die meisten VR-Apps, darunter VR-Perlen wie Lone Echo, Wilson’s Heart und Robo Recall dürften auch auf längere Sicht nicht bei Steam oder einer anderen Plattform erscheinen. Vive-Nutzer wissen sich jedoch zu helfen: Per Revive-Hack erhalten sie ebenfalls Zugriff auf die Spiele, was Oculus von offizieller Seite duldet.

Leider scheint die Liste bei weitem nicht vollständig: Hochwertige VR-Erfahrungen und -Filme wie Dispatch und Anne Frank House VR sind nicht auf der Liste, obwohl sie nur im Oculus Store erhältlich sind und Oculus an der Entwicklung beteiligt war.

Facebook gehört mit Sony zu den größten Förderern von VR-Software: Rund 250 Millionen US-Dollar steckte das Unternehmen bis 2016 in die Entwicklung von VR-Apps mit der erklärten Absicht, noch einmal so viel oder sogar noch mehr zu investieren. Oculus’ Exklusivstrategie stieß jedoch nicht bei allen Marktteilnehmern auf Gegenliebe.

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