Oculus Exklusiv-Debatte: "Hackt den Store und beschwert euch nicht"

Oculus Exklusiv-Debatte:

Die Diskussion um exklusive Spiele und Apps im Oculus Store ist so alt wie die Oculus-Rift-Brille. Bei Twitter geht Oculus-Manger Jason Rubin auf Konfrontationskurs mit Kritikern.

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Gerade eben erst kündigte Oculus das exklusive Insomniac-Games-Spiel "Stormland" an. Oculus' Inhalte-Chef Jason Rubin glaubt, dass der Titel zur Killer-App fürs VR-Gaming werden könnte und viele Interessierte vom Kauf einer VR-Brille überzeugt. Das Spiel existiert, weil Oculus die Entwicklung finanziert - entsprechend erscheint es nur im Oculus Store.

Oculus' Geschäftsstrategie ist klar: Neue Nutzer sollen über hochwertige, exklusive Inhalte an die eigene Plattform gebunden werden. Dafür greift Oculus tief in die Tasche, steckt Hunderte Millionen US-Dollar in den VR-Markt, der alleine nicht überlebensfähig wäre.

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Auf dem Konsolenmarkt sind solche Exklusivstrategien Standard. Sony und Nintendo beispielsweise haben sie perfektioniert. Die exklusiv produzierten Titel bekommen maximale Aufmerksamkeit von Fans und Medien.

Auch Netflix oder Amazon produzieren eigene Serien und Filme und bieten diese nur über die eigene Plattform an, um sich von anderen Streaming-Anbietern zu unterscheiden.

Anderen etwas gönnen - oder klauen

Bei Virtual Reality mit dem PC hingegen gibt es seit dem Marktstart der Oculus-Rift-Brille kontroverse Diskussionen um Exklusivität: Viele VR-Enthusiasten mögen es nicht, dass Oculus selbstfinanzierte VR-Apps nur im eigenen Store anbietet. Sie wünschen sich einen offenen Verkauf über alle Plattformen hinweg. Unabhängig davon, wer für die Entwicklung letztlich gezahlt hat.

Oculus-Manager Jason Rubin stört diese Denke und die wiederkehrende Kritik an der eigenen Geschäftsstrategie. Das unterstreicht er jetzt bei Twitter: Die Kritiker erinnerten ihn an Menschen, die anderen kein schönes Auto gönnen, weil sie selbst keines haben könnten.

Dann existierten noch Autodiebe, die das schöne Auto einfach kurzschließen und klauen. Gemeint sind wohl jene Nutzer, die sich mittels eines Software-Hacks im Oculus Store einklinken und exklusive VR-Titel mit einer Nicht-Oculus-Brille abspielen. Oculus kennt und toleriert diesen Software-Hack.

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Rubins Empfehlung an Unzufriedene lautet: "Knackt die Tür einfach, schließt das Auto kurz und dann lasst uns gemeinsam freuen, dass VR noch zu unseren Lebzeiten passiert."

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