Zu 89. Geburtstag Anne Franks veröffentlichte Oculus eine Erfahrung, die VR-Nutzer auf einen Rundgang durch das Hinterhaus mitnimmt, in dem sich das deutsch-jüdische Mädchen mit ihrer Familie und Freunden vor den Nazis versteckt hielt. Ich habe die Räume in der Prinsengracht 263 mit der VR-Brille besucht.

Die VR-Erfahrung beginnt mit einer historischen Kontextualisierung: Aus dem Dunkel tauchen Bilder und Filmaufnahmen in Schwarzweiß auf, die den Aufstieg des Nationalsozialismus und die beginnende Judenverfolgung dokumentieren.

Man erfährt, dass die Familie Frank nach der Machtergreifung der Nazis nach Amsterdam übersiedelte und hier einige Jahre in Frieden lebte, bis der Krieg und die Besetzung des Landes durch die Nazis sie erneut einholte. Um eine Deportation zu verhindern, tauchten die Franks im Hinterhaus eines Firmengebäudes unter.

Fotorealistische Umgebungen

Nach dieser kurzen Einführung findet man sich in einem schmalen Raum vor dem Bücherregal wieder, hinter dem sich der Eingang zum Hinterhaus versteckt. Hier lebte Anne Frank während mehr als zwei Jahren mit ihren Eltern, ihrer Schwester sowie vier Freunden der Familie.

In der nächsten halben Stunde springt man von Raum zu Raum und kann sich dank VR-Brille frei umschauen.

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