Mit Jason Rubin und Hugo Barra wechseln zwei wichtige Oculus-Manager ihre Posten bei Facebook.

Jason Rubin, in den letzten Jahren zunehmend Gesicht und Sprecher der Oculus-Marke, übernimmt bei Facebook neu eine Manager-Position für “Special Gaming Initiatives”. In dieser Rolle soll Rubin laut eigener Aussage “Game Communities positiv beeinflussen” – was immer das bedeuten mag.

VR-Inhalte seien weiter ein Thema neben anderen “aufregenden spielbezogenen Möglichkeiten”:

Rubin verantwortete bei Oculus seit 2014 in wechselnder Position hauptsächlich die Entwicklung neuer Inhalte und das Marketing. Erst im November 2018 wechselte er in eine neue Stelle als “VP AR/VR Partnerships and Content” bei Facebook, blieb aber weiter Sprecher der Oculus-Marke.

Neuer Inhalte-Chef bei Oculus wird Michael Verdu, der zuvor in leitender Rolle beim Spielepublisher Elecronic Arts sowie beim Mobile-Games-Studio Kabam arbeitete. Letzteres befasst sich primär mit Free-to-Play-Spielen für Smartphones und soziale Netzwerke.

Oculus-Leiter Barra wechselt ebenfalls

Der von Mark Zuckerberg persönlich angeworbene Hugo Barra stieg im Januar 2017 als indirekter Nachfolger des früheren Geschäftsführers Brendan Iribe bei Oculus ein. Barra arbeitete zuvor als Manager beim chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi.

Barra übernahm zwar nicht den von Iribe hinterlassenen CEO-Titel, die Position wurde gänzlich abgeschafft. Er war aber in leitender Rolle für die Gesamtstrategie bei Oculus verantwortlich.

Mit dem Marktstart von Oculus Quest (Test) und dem damit für die erste Generation komplettierten VR-Produktportfolio sieht Barra seine Mission offenbar vorerst erfüllt. In New York soll er zukünftig Facebook helfen, ein globales Partnernetzwerk für AR und VR aufzubauen.

Quelle: Twitter, Titelbild: Facebook

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