Facebook baut laut des Wirtschaftsblatts Bloomberg einen 75.000 Quadratmeter großen Oculus-Campus südlich von San Francisco. Es dürfte Facebooks bisher größte Investition in die eigene Mixed-Reality-Infrastruktur sein.

Der Campus hört auf den Namen “Burlingame Point” und soll insgesamt vier Bürogebäude beherbergen, heißt es in dem Bericht. Angestellten wird ein Shuttlebus, eine Mensa sowie ein Fitnesscenter zur Verfügung stehen.

Gebaut wird der Campus auf dem Grundstück eines alten Freiluftkinos, das eine Viertelstunde nördlich des Facebook-Hauptquartiers und unweit des Flughafens von San Francisco liegt. Das Bauvorhaben soll bis 2020 abgeschlossen werden.

Welche Mixed-Reality-Abteilungen auf dem Campus arbeiten werden, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Facebook ist der größte Mixed-Reality-Investor

Das Bauvorhaben bestätigt Facebooks anhaltendes Interesse an Mixed-Reality-Zukunftstechnologie. Das Unternehmen soll allein im Großraum Seattle bisher mehr als 100 Millionen US-Dollar in Oculus-Bürogebäude investiert haben. Dort sind auf rund 8.400 Quadratmeter Arbeitsfläche über 300 Angestellte mit Mixed-Reality-Forschung und -Entwicklung beschäftigt.

In Redmond, einem Vorort von Seattle, sollen zudem zwei neue sechsstöckige Gebäude entstehen, die sich über eine Fläche von insgesamt rund 60.000 Quadratmeter erstrecken, heißt es in einem Bericht von Ende 2018. Der Name des Bauprojekts: Building X.

Auch hier dürften zukünftig vornehmlich Angestellte der “Facebook Reality Labs” arbeiten, die vor einem Jahr aus einer Zusammenlegung der Oculus-Forschungsabteilung und Facebooks eigenen VR- und AR-Teams hervorgingen. Der Leiter der Oculus-Forschungsabteilung Michael Abrash wurde damals zum Chef der Facebook Reality Labs ernannt.

Ende 2018 gingen schließlich auch die Moonshot-Projekte des Spezialteams “Building 8” in den Realitätslaboren auf, was die Bedeutung von Facebooks Mixed-Reality-Plänen unterstreicht.

Mehr erfahren über Facebooks Mixed-Reality-Strategie:


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