News der Woche: Googles Pixel-KI-Offensive, finnische Highend-VR & AR-Grusel

News der Woche: Googles Pixel-KI-Offensive, finnische Highend-VR & AR-Grusel

Die Zukunft der Computer im Wochenrückblick: Smartphones! Gähn. Die Gegenwart der Computer ist schon ziemlich ausgelutscht, oder? Es sei denn, Google geht in die KI-Offensive – wie beim Pixel 6. Da lohnt sich doch ein zweiter Blick auf die altertümlichen Taschencomputer. Ansonsten befassten wir uns in dieser Woche mit digitaler Evolution und Varjos neuer Highend-VR-Brille "für alle".

Anzeige
Anzeige

Wenn ihr unsere Arbeit gut findet, freuen wir uns über eure Unterstützung:

Vielen Dank für eure Unterstützung. Wenn ihr Fragen habt oder Verbesserungsvorschläge, meldet euch gerne unter hallo(at)mixed.de.

___STEADY_PAYWALL___

Google will mit Pixel-KI punkten

Schon vor Jahren stellte Alphabet Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt der eigenen Geschäftsstrategie. Immer wieder zeigte der Konzern eindrucksvolle KI-Anwendungen und implementierte sie in die eigenen Produkte. Im Pixel 6 (Pro) trifft jetzt Googles innovative KI-Software erstmals auf für KI-Berechnungen optimierte Hardware. Wir stellen euch alle KI-Funktionen des Pixel 6 (Pro) vor – die Liste dürfte noch länger werden.

Unimals: Künstliche Evolution zeigt Wirkung

Von der angewandten KI zurück in die Forschung: In einer Studie erzeugen Forschende der Universität Stanford "Unimals" – KI-Kreaturen, die über mehrere Generationen hinweg ihre Körperform und -funktion verschiedenen virtuellen Umgebungen anpassen. Digitale Evolution im Schnelldurchlauf, die Wirkung zeigt.

Video: Gupta et al.

Deepminds Physik-Simulator als kostenloser Download

Künstliche Intelligenz, die sich etwa im Körper eines Roboters sicher durch die reale Welt bewegen soll, muss in einer Simulation mit möglichst akkurater Physik trainiert werden. Selbst kleine Abweichungen etwa bei Reibungskräften könnten sonst dafür sorgen, dass die KI in der realen Welt falsche Entscheidungen trifft – und sich auf die Blechschnauze legt. Deepmind kauft die intern bevorzugte Physik-Simulationssoftware und macht sie frei verfügbar.

logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 3,50 € / Monat
logo

Varjo stellt neue High-End-PC-VR-Brille vor

Der finnische VR-Brillenhersteller Varjo bringt mit Aero erstmals eine Highend-Brille, die auch an Endverbraucher vermarktet wird. Das Gerät dürfte insbesondere für Simulationsfans mit tiefen Taschen interessant sein, denn trotz Endverbraucherfokus ist Varjo Aero (alle Infos) mit einem Preis von rund 2.400 Euro alles andere als günstig.

Varjo_Aero_Produktbild

Die Varjo Aero ist eine PC-VR-Brille mit beeindruckender Technik, die sich an VR-Enthusiasten und Simulations-Fans richtet. | Bild: Varjo

Zoox expandiert nach Seattle und erntet Kritik

Das 2020 von Amazon übernommene Start-up Zoox will die eigenen autonomen Vehikel in Seattle testen, weil dort das Wetter schlecht ist. Nebel und viel Regen sind eine Herausforderung für das autonome Fahrsystem und die miese Wetterlage liefert wichtige Daten für dessen Weiterentwicklung. Allerdings: In Seattle sind nicht alle begeistert von der Ankunft autonomer Autos im komplexen Stadtverkehr und Zoox handelt sich Kritik ein.

Gruseliger AR-Horror mit Quest 2

Wenn digitale Zombies aus dem Bildschirm in die reale Wohnung kriechen, dann ist das entweder eine Neuauflage des Horrorklassikers "Ring" für die Generation Fortnite – oder ein Entwickler spielt kreativ mit dem Augmented-Reality-Modus für Oculus Quest 2. Spoiler: Es ist die Quest-2-Lösung, weniger unheimlich wird der AR-Horror dadurch aber nicht.

Berkebile_AR_Demo_Oculus_Quest

Der Entwickler Bob Berkebile zeigt in einer Demo, wie man mit AR-Durchsicht Gaming-Horror direkt in der eigenen Wohnung erleben kann – ohne schützende Mattscheibe.| Bild: Bob Berkebile

Facebook expandiert im großen Stil nach Europa

Der Quest-2-Erfinder Facebook möchte sich wohl bald umbenennen und expandiert nach Europa: 10.000 „hoch spezialisierte“ Stellen will der Konzern im EU-Raum schaffen für die Entwicklung des Metaverse. Facebook verkauft diesen Schritt primär als Wertschätzung der europäischen Technologie-Expertise. Wahrscheinlich dienen die vielen Stellen auch als probates Druckmittel in den Metaverse-Auseinandersetzungen der Zukunft. Denn diese werden kommen: Für das, was Facebook mit seiner Metaverse-Strategie plant, werden mehr Daten notwendig als jemals zuvor. Da ist es schon besser für Facebook, wenn Europa auch wirtschaftlich mit im Boot sitzt.