Meta Quest 3: Zuckerberg nennt Preisspanne

Meta Quest 3: Zuckerberg nennt Preisspanne

Meta Quest 3 wird wesentlich billiger als Meta Quest Pro. Das bestätigt Mark Zuckerberg in einem Interview.

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Am Dienstag enthüllte Meta das Highend-Headset Meta Quest Pro, das diesen Monat erscheint und 1.500 US-Dollar kostet. Das ist fast viermal so viel wie Meta Quest 2, die in den USA ab 399 US-Dollar erhältlich ist.

Der große Preisunterschied ist auf die Technik und die Zielgruppe zurückzuführen: Meta Quest Pro bietet neueste Technologien aus Metas Forschungslaboren und richtet sich an Prosumer und Geschäftskunden, während Meta Quest 2 auf Kosten optimiert ist und an die breite Masse vermarktet wird, mit dem Ziel einer möglichst schnellen und gründlichen Marktdurchdringung.

Meta Quest 3 kommt frühestens 2023

In einem Interview mit Stratechery bekräftigt Mark Zuckerberg, dass er zwei große Preispunkte für Hardware sieht: einen für günstige, konsumentenorientierte Geräte, einen für professionelle Arbeitsgeräte, die deutlich mehr kosten.

Zur letzteren Gattung zählt Zuckerberg Meta Quest Pro, zur ersteren Quest 2 und Quest 3, „der nächsten Generation“, an der Meta arbeite.

„Es wird nicht mehr dieses Jahr sein, aber es wird eine Quest 3 geben und sie liegt im Preisbereich von 300, 400 oder 500 US-Dollar, in dieser Region“, sagt Zuckerberg.

Meta erhöhte den Preis der Meta Quest 2 im August um 100 US-Dollar. Als Grund gab Meta steigende Herstellungskosten an.

logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 2,80 € / Monat
logo

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Die teurere Pro-Reihe erlaube es Meta, eine Menge Technologie einzubauen, diese Technologie zu verbessern und das Software-Ökosystem zu entwickeln, bevor „wir sie auf einen für Verbraucher geeigneten Preispunkt herunterbringen können“, sagt Zuckerberg.

Leak deutet auf Mixed-Reality-Fokus

Dass Meta an Meta Quest 3 und 4 arbeitet, bestätigte Zuckerberg Anfang 2021. Damals meinte Metas CEO, dass er sich auf Headsets mit Eye- und Facetracking freue. Man müsse sicherstellen, dass entsprechende Geräte alle Sensoren enthalten, die für realistische Avatare und eine gute Kommunikation in VR notwendig sind.

Ein Jahr später legte er nach und sagte in einem Interview mit Lex Fridman, dass Eye- und Facetracking oberste Priorität habe für zukünftige Headsets, auch wenn dies zulasten des Formfaktors oder Gewichts gehe.

Geleakte Baupläne einer mutmaßlichen Meta Quest 3 widersprechen dem: Sie zeigen ein Gerät, das auf Pancake-Linsen und Mixed Reality statt auf Eye- und Facetracking setzt. Es könnte sich allerdings um einen von mehreren Prototypen des Quest-2-Nachfolgers halten.

Einem im Mai geleakten Produktfahrplan zufolge plant Meta für 2023 und 2024 mit gleich zwei neuen Verbrauchergeräten, die unter dem Codenamen Stinson und Cardiff in Entwicklung sind. Meta Quest 3 könnte demzufolge schon nächstes Jahr erscheinen und dank einer neuen SoC-Generation einen ähnlichen Leistungssprung hinlegen wie Meta Quest 2 im Jahr 2020.

Meta Quest Pro aus Deutschland bestellen

Meta Quest Pro wird in Deutschland noch nicht verkauft, ihr bekommt sie aber problemlos über Amazon Frankreich. Tipp: Rechtsklick auf die Webseite und “Übersetzen” wählen.

Meta Quest 2 aus Deutschland bestellen

Meta Quest 2 wird in Deutschland noch nicht verkauft, ihr bekommt sie aber problemlos über Amazon Frankreich. Tipp: Rechtsklick auf die Webseite und “Übersetzen” wählen.

Quellen: Stratechery