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In Rogue Ascent wird mein Zeigefinger zur tödlichen Waffe

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Nooner Bear Studio hat im Early-Access-Shooter Rogue Ascent für Meta Quest 2 mittlerweile eine Unterstützung für Handtracking 2.0 nachgereicht. Ähnlich wie bei den übrigen VR-Spielen mit Handtracking 2.0 ist der Unterschied nicht riesig. Die verlässlicheren Bewegungen sorgen aber für ein merklich flüssigeres Spielgefühl. Vor allem, wenn im Eifer des Gefechts der zweite Griffel vor die Waffenhand gerät, gibt es seltener Aussetzer. Der Patch macht das bisher coolste Handtracking-Spiel also noch ein ganzes Stück interessanter!

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Im App Lab versteckt sich ein Geheimtipp für Freunde des Handtrackings: VR-Spiel Rogue Ascent verwandelt Fingerspitzen in tödliche Waffen!

Wer benötigt schon Controller, wenn die ausgestreckte Hand zur gigantischen Energiewaffe wird? Das VR-Spiel Rogue Ascent macht das möglich: Einfach die VR-Brille aufsetzen und den Zeigefinger ausstrecken. Das Handtracking der Meta Quest 2 übernimmt den Rest: Dort, wo sich normalerweise die Hand befindet, seht ihr plötzlich Laser-Kanone, Scharfschützengewehr oder galaktische Giftspritze.

Schon in dieser frühen Beta macht Nooner Bear Studio derart geschickt vom Handtracking der Quest 2 Gebrauch, dass ich mich erst nach rund zwei Stunden wieder losreißen konnte.

VR-Shooter nur mit Handtracking

Die beste Idee ist, dass ihr nicht selbst den Abzug drückt, sondern automatisch schießt. Das mag nicht intuitiv klingen, passt aber ideal ins Konzept.

Ihr streckt einfach die „Finger-Knarre“ aus, visiert ein Alien oder eine Flugdrohne an und die Schüsse fliegen automatisch in deren Richtung. Zu weit daneben dürft ihr allerdings nicht zielen. Das automatische Zielen hilft je nach Waffe mal mehr, mal weniger nach.

Beidhändiges Schießen ist ebenfalls möglich. Eine Herausforderung liegt dabei im taktisch klugen Nachladen: Kippt dazu den Zeigefinger nach oben und die Knarre dreht sich wie im Western um einen Finger. Ssssmoking! Von außen sieht all das natürlich herrlich bescheuert aus!

Ziel des Spiels ist die Flucht aus dem von Aliens und Robotern überlaufenen Raumstation. Noch sind allerdings nicht alle prozedural generierten Stockwerke fertig.

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Nach einer Weile hatte ich bereits alle vorhandenen Räume abgegrast und konnte meine Flucht nicht abschließen. Die Gegner leisten bislang zu wenig Gegenwehr. Startet am besten gleich auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, um direkt etwas gefordert zu werden!

Das beste Handtracking-Spiel für Meta Quest 2?

Das Potenzial wird schon in der aktuellen Beta deutlich, etwa beim durchdachten Menü am Handgelenk oder dem cleveren Teleport. Die Level sind in quadratische Felder unterteilt: Zielt mit der offenen Handfläche auf ein Quadrat und in Sekundenbruchteilen zischt ihr von Feld zu Feld. So trickst ihr blitzschnell Wachen oder Sicherheitskameras aus. Flüssige Fortbewegung gibt es nicht.

Innerhalb der Quadrate hat das Team aber schon die ideale Mischung für etwas reale Bewegung in Virtual Reality gefunden: Manche fies abprallende Kugel zwingt euch, in die Knie zu gehen oder einen seitlichen Ausfallschritt zu machen. Dank der Roomscale-Bewegung könnt ihr auf eurem realen Spielfeld sogar ein Stückchen um die Ecke schleichen, um per Scan erkannte Gefahren auszuschalten.

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Ich fühlte mich beim Spielen angenehm aktiv, kam aber nicht so stark ins Schwitzen wie bei richtiger VR-Fitness mit der Quest 2. Dank der komfortablen Teleportation dürften selbst VR-Einsteiger mit einem empfindlichen Magen keinerlei Motion Sickness verspüren.

In Rogue Ascent überrascht ein Spielender einige Wachen mit großen Waffen.

Scannt zuerst die Umgebung, um wenige Wachen zu alarmieren. | Bild: Clique Games

Obwohl eine Unterstützung für Metas besseres Handtracking (2.0) erst später folgt, hatte ich bisher kaum Probleme mit der Steuerung. Nur wenn sich meine Arme in der Hitze des Gefechts kreuzten, gab es kurze Aussetzer. In seltenen Fällen wurde auch mal eine „Pistolenhand“ nicht schnell genug erkannt. Insgesamt kam ich deutlich besser zurecht als in den ohnehin schon faszinierenden Handtracking-Spielen Unplugged oder Hand Physics Lab.

Rogue Ascent: Work in Progress

Etwas Abwechslung bringen Vorteilspunkte (Perks), die ich etwa auf Feuer- und Giftschaden sowie eine temporäre Zeitlupe verteile. Alternativ könnt ihr für Spielwährung auch Waffen erwerben oder verkaufen. Die besten Wummen findet ihr aber ohnehin in verstreuten Schatzkisten.

Die Vollversion sollte ruhig mehr Missionstypen und Bosskämpfe anbieten. Es gibt zwar Spezialaufgaben wie einen VIP-Mord, die ewige Uplink-Verteidigung gegen eine Horde wird aber schnell öde. Trotz des noch unfertigen Zustands ist Rogue Ascent auf dem besten Weg, mein Lieblingsspiel mit Handtracking zu werden!

Der VR-Shooter mit prozedural generierten Raumstationen ist für 19,99 Euro im experimentellen App-Lab-Store erhältlich. Alternativ schaut euch Finger Gun an – hier wird ebenfalls scharf mit den Fingern geschossen.

Quellen: App-Lab-Store für Meta Quest