Meta Quest 2: Handtracking 2.0 bringt großen Qualitätssprung

Meta Quest 2: Handtracking 2.0 bringt großen Qualitätssprung

Meta bringt eine mittels KI stark verbesserte Version des Handtrackings für Quest 2. 

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Meta führte experimentelles Handtracking im Dezember 2019 für Meta Quest 1 ein. Im Mai 2020 verließ die optische Hand- und Fingerverfolgung die Betaphase und wurde ein reguläres Feature.

Im April 2021 brachte Meta Hochfrequenz-Handtracking für Quest 2, das die Gestenerkennung verbesserte und die Latenz reduzierte. Die Nachteile dieses optionalen Features sind, dass die Hände etwas stärker zittern und die Leistung des XR2-Chips künstlich heruntergetaktet wird, um Überhitzung zu vermeiden, was sich negativ auf die Performanz von VR-Apps auswirken kann.

Knapp ein Jahr nach diesem Upgrade folgt nun Handtracking 2.0, das das Hochfrequenz-Handtracking ersetzt und dessen Nachteile eliminiert. Das neue Handtracking wird nur von Meta Quest 2 unterstützt.

Das bringt Handtracking 2.0

Handtracking 2.0 ist das Resultat eines „neuen Ansatzes bei Computer Vision und maschinellem Lernen“, schreibt Meta. Es verbessert die Hand- und Fingerverfolgung in folgenden Punkten:

  • Das System bietet jetzt eine bessere Kontinuität, was heißt, dass das Handtracking durch die Bank verlässlicher arbeitet und das Tracking seltener unterbricht.
  • Das System kann Hände nun besser erkennen, selbst wenn sie teilweise verdeckt sind oder sich schnell bewegen. Hände können sich überkreuzen, klatschen oder High-Fives geben, ohne dass das Handtracking aus dem Tritt gerät. Ein hochgestreckter Daumen wird jetzt besser erkannt, auch wenn die anderen Finger nicht zu sehen sind.
  • Das System erfasst nun zuverlässiger die wichtigsten Gesten, darunter Kneifen, Greifen und Stoßen.

Die Anfang des Jahres eingeführten hochwertigen Handinteraktionen profitieren ebenso von Handtracking 2.0 wie von Entwickelnden implementierte Gesten.

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„Ganz gleich, ob Sie eine virtuelle Spielfigur aufheben, auf einen Boxsack einschlagen oder ein Instrument spielen, dieses Update bringt Sie der nahtlosen Nachbildung natürlicher Handbewegungen in VR näher“, schreibt Meta im Oculus Developer Blog.

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Die folgenden Videos zeigen, wie stark sich das Handtracking verbessert hat:

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So finden Entwickelnde das neue Handtracking

Handtracking 2.0 rollt ab dem 19. April als SDK- und Betriebssystem-Update aus. Bis ihr die verbesserte Technologie in VR-Apps erleben könnte, wird noch etwas Zeit vergehen: Entwickelnde müssen sie zuerst aktivieren und ein entsprechendes Update für ihre VR-Apps veröffentlichen.

Das ältere Handtracking 1.0 wird bis auf weiteres der Standard bleiben und erst im Laufe des Jahres durch die neue Version ersetzt. Von da an werden Entwickelnde standardmäßig mit Handtracking 2.0 arbeiten, falls sie sich entscheiden, das Feature zu nutzen.

Meta entwickelte und testete die Technologie mit einer Reihe von Entwicklern und Studios, die Handtracking in ihre VR-Apps integriert haben. Der Entwickler des 3D-Puzzlespiels Cubism (Test) Thomas Van Bouwel schreibt über Handtracking 2.0:

„Dieses Update ist ein großer Schritt nach vorne in der Trackingqualität und macht das Spielen von Cubism mit den Händen stabiler und beständiger. Zuvor war das Handtracking in Cubism darauf angewiesen, Bewegungen zu glätten. Außerdem musste den Spielern beigebracht werden, ihre Hände nicht zu überkreuzen, da dies das Tracking negativ beeinflusste. All dies wurde mit der neuesten Handverfolgung verbessert, die so konsistent ist, dass ich die Handglättung standardmäßig deaktiviert habe.“

Weiteres positives Feedback gibt es von den Studios hinter Unplugged und Hand Physics Lab (Test), das ihr im Oculus Developer Blog nachlesen könnt.

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