Nicht nur Meta Quest 3: Mehr Geräte von Meta in 2023 geplant

Nicht nur Meta Quest 3: Mehr Geräte von Meta in 2023 geplant

Meta will im nächsten Jahr nicht nur Meta Quest 3 vorstellen. Dies jedenfalls deutet Metas Technikchef an.

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In einem Blogpost von vergangener Woche warf Andrew Bosworth einen Blick zurück auf das Jahr 2022, und betonte, dass Meta der eigenen Zukunftsvision, also VR und AR, verpflichtet bleibe. Am Ende des Artikels bestätigte der Technikchef zudem, dass Meta Quest 3 im nächsten Jahr erscheinen werde.

Wer genau liest, findet an besagter Stelle ein bemerkenswertes Versprechen: dass Meta 2023 gleich mehrere Geräte vorstellen wird.

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"Meta ist bei Weitem nicht das einzige Unternehmen, das daran arbeitet, die Grenzen in diesen Bereichen zu verschieben, und wir erwarten, dass sich uns im nächsten Jahr neue Mitbewerber bei der Entwicklung der AR und VR anschließen werden. Mit der Markteinführung neuer Geräte wird unsere Industrie in eine neue Ära des Wachstums und des Wettbewerbs eintreten, die den Nutzer:innen und der Entwicklergemeinschaft enorme Vorteile bringen wird. Und Meta wird selbst neue Geräte mit der Welt teilen, einschließlich des Nachfolgers des Meta Quest 2, unserem meistverkauften VR-Gerät."

Um was für ein Gerät könnte es sich handeln?

Die Formulierung ist vage gehalten: Bosworth sagt genau genommen nicht, dass Meta alle neuen Geräte auch in den Handel bringen wird, auch wenn Meta Quest 3 ganz sicher 2023 erscheint. Gemeint sein könnte auch, dass Meta die übrige Hardware nur vorstellen oder anteasern will. Aber selbst dies ist bemerkenswert, da Meta bislang nichts in diese Richtung ankündigte und Bosworths Teaser die Frage aufwirft, um was für VR- und AR-Geräte es sich handeln könnte.

Plant Meta schon nächstes Jahr mit einer Meta Quest Plus, also einer besser ausgestatteten Meta Quest 3, die sich preislich zwischen dieser und der 1.800 teuren Meta Quest Pro bewegt? Oder einer technisch abgespeckten und günstigeren Meta Quest Lite, die ohne VR-Controller kommt und sich lediglich auf Handtracking stützt?

Laut einer im Mai 2022 geleakten Roadmap will Meta in den Jahren 2023 und 2024 gleich zwei neue, an Endverbraucher gerichtete Quest-Geräte auf den Markt bringen. Bosworth könnte demnach ein zweites Meta-Quest-Produkt meinen.

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Doch das Timing wäre seltsam, zumindest, wenn sie gleichzeitig mit Meta Quest 3 erscheinen würde. Ein weiteres Produkt dieser Art würde das Portfolio zu einem ungünstigen Moment unnötig verkomplizieren und die Werbebotschaft, die sich auf Meta Quest 3 fokussieren wird, verwässern. Ich tippe stattdessen auf eine vollkommen andere Geräteklasse.

Ist es eine Datenbrille?

Metas Technikchef könnte sich auf eine neue Version der Videobrille Ray-Ban Stories beziehen, die Mark Zuckerberg und EssilorLuxotticas Wearables-Chef Rocco Basilico auf der Meta Connect 2022 bereits angeteasert haben – ohne ins Detail zu gehen oder einen Zeitrahmen für den Marktstart zu nennen.

Basilico deutete dabei an, dass die neue Ray-Ban Stories ein Display erhalten und sich damit entscheiden weiterentwickeln könnte. Der neue Satz Brillen werde entwickelt, um ein "Portal ins Metaverse zu bauen", so sagte Basilico wörtlich.

Das heißt nicht, dass die nächste Ray-Ban Stories schon Richtung Datenbrille geht. Zum zweijährigen Bestehen könnte die neue Version auch nur einen leistungsfähigeren Chip und bessere Kameras und Lautsprecher erhalten. Aber ein Display wäre technisch ein großer Schritt nach vorn und könnte die Brille mit nützlicheren Features ausstatten, als sie derzeit besitzt.

Natürlich könnte Bosworth auch etwas ganz anderes im Sinn haben. Auf jeden Fall hat Meta für 2023 noch andere Überraschungen als Meta Quest 3 in petto.

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Quellen: Tech@FB