Jason Rubin soll für Facebook Gamer ins Oculus-Ökosystem locken. Mit Kotaku sprach der Manager darüber, wie er dieses Ziel erreichen will.

Bessere VR-Brillen und VR-Spiele würden helfen, aber auch ein Durchbruch in der Art und Weise, wie man Virtual Reality Laien vermittle.

Oculus arbeite daran, die Erstellung sogenannter Mixed-Reality-Videos zu vereinfachen, sodass Streamer und Entwickler entsprechende Filme im Internet teilen können, verrät Rubin gegenüber Kotaku.

Der Facebook-Manager nennt zwar keine Details, sagt jedoch, dass Verbesserungen geplant sind. Man werde für das Aufnehmen von Mixed-Reality-Videos eine externe Kamera benötigen, aber keinen Greenscreen mehr.

Das Erstellen solcher Filme, die die physische und digitale Welt vermischen, ist mit Oculus Rift und Oculus Quest derzeit noch recht umständlich.

Rubin will Exklusivtitel mit Sony tauschen

Auf das ungelöste Problem der VR-Übelkeit angesprochen, verweist Rubin auf bessere Technik: Bessere Linsen, ein größeres Sichtfeld und eine geringere Latenz würden zu einer Verminderung des Problems beitragen. Trotzdem bleibe Virtual Reality wie eine Achterbahnfahrt oder ein Ausflug mit dem Segelboot. “Letzten Endes wird es immer Menschen geben, die sich in solchen Situationen ein wenig unwohl fühlen.”

Was VR-Spiele betrifft, dürfte Facebook auf der Oculus Connect 6 eine Reihe neue Titel vorstellen. Bestätigt ist ein bereits 2017 angekündigter Shooter, der von Respawn Entertainment (Titanfall, Apex Legens) für die Oculus-Plattform entwickelt wird.

Rubin soll sogar schon darüber nachgedacht haben, VR-Exklusivtitel mit Sony zu tauschen. “Ich würde gerne mit Sony Geschäfte machen. Sie haben großartige Sachen finanziert und wir haben das auch”, sagt Rubin. Könnte auf der OC6 gar ein Deal mit Sony angekündigt werden?

Der Facebook-Chef hat es nicht eilig

Rubin will auf Anfrage nicht bestätigen, ob Facebook bereits eine Million VR-Brillen verkauft hat. “Es gibt Menschen, die am Kauf einer VR-Brille interessiert sind, aber solche Dinge gehen immer langsam voran”, sagt Rubin.

Virtual Reality werde nicht wieder von der Bildfläche verschwinden. Die Technologie werde Stück für Stück besser und so mehr Menschen erreichen. Außerdem werde viel Geld in sie investiert. “Mark ist eine geduldige Person”, versichert Rubin.

Vor kurzem machte das Gerücht die Runde, Facebook wolle eine Milliarde oder mehr US-Dollar in neue VR-Spiele investieren, darunter VR-Ableger bekannter Spielemarken wie Assassin’s Creed und Splinter Cell. Der Facebook-Chef soll persönlich in die Verhandlungen involviert sein.

Bild: Facebook, Quelle: Kotaku

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