Mit “Vive Enterprise Solutions” will HTC die XR-Angebote für Unternehmen bündeln.

Bei Vive Enterprise Solutions handelt es sich laut HTC sowohl um eine Geschäftseinheit als auch um eine Strategie: Unternehmen und Entwickler sollen mit “vollständigen XR-Angeboten” unterstützt werden, die Hardware, Software und Dienstleistungen für Profis bieten. Hardware alleine reiche nicht mehr aus, so HTC.

Wirkung erzielen sollen HTCs B2B-XR-Angebote bei Training und Simulation, Design und Visualisierung, virtueller Zusammenarbeit sowie bei ortsbezogener Unterhaltung und Werbung.

Chef der neuen Enterprise-Einheit ist Daniel O’Brien, der B2B-VR als “Killer-App” der Branche bezeichnet. Zurückblickend justiert HTC ein wenig die Positionierung der VR-Brille Vive Pro, die in der Pressemitteilung zu Enterprise Solutions als “das erste Head Mounted Display für gewerbliche Anwender” bezeichnet wird. Zum Marktstart im Frühjahr 2018 wurde Vive Pro sowohl an Gamer als auch Unternehmen vermarktet.

Im Mittelpunkt von HTCs Geschäftskundenstrategie stehen derzeit die eigenen VR-Brillen Pro, Focus, Focus Plus sowie die kürzlich erschienene Eye-Tracking-Brille Vive Pro Eye.

Die fürs dritte Quartal 2019 angekündigte VR-Brille Vive Cosmos wird im B2B-Kontext (noch) nicht erwähnt: Sie richtet sich voraussichtlich stärker an Endverbraucher und soll den Markt verbreitern, statt Highend-Innovationen wie Eye-Tracking zu bieten, die in erster Linie für Unternehmen bezahlbar sind.

Weitere Informationen stehen auf der offiziellen Webseite zu Vive Enterprise.

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